(openPR) Pünktlich zur OPTI 2011 stellt LUMOS die druckfrische, neue Auflage des GRAVURENFINDER 2011/2012 vor. Mit dem neuen GRAVURENFINDER liegt die erheblich erweiterte und komplett überarbeitete Übersicht der im deutschsprachigen Raum verwendeten Gleitsichtgläser mit ihren Mikrogravuren vor.
Die Übersicht wurde konsequent im Hinblick auf die einfache und schnelle Identifizierung von Gläsern durch Augenoptiker, Augenärzte und die optische Industrie entwickelt und optimiert.
„Es ist mittlerweile das unverzichtbare Nachschlagewerk für alle Augenoptiker geworden, die ein Glas anhand der Gravuren identifizieren müssen oder die Zentrierdaten einer eingeschliffenen Brille ermitteln wollen.“
Neben den aktuellen Gleitsichtgläsern der wichtigsten Hersteller finden sich ebenfalls andere mit Mikrogravuren produzierte Glastypen. Bewusst wurden neben allen aktuellen auch ältere Gläser aufgenommen. Der GRAVURENFINDER ermöglich somit als umfassendes Kompendium der Augenoptik die Identifikation sowohl aktueller als auch älterer Gläser.
Bei der Herstellung von Brillen ist die Zentrierung von Gleitsichtgläsern eine zentrale Voraussetzung für einen hohen Qualitätsstandard. Jedes Gleitsichtglas wird heute mit zwei Markierungssystemen ausgeliefert, der „Stempelung“ und der „Mikrogravur“, ohne die die korrekte Handhabung der komplexen Optik nicht möglich wäre.
Die „Stempelung“ wird aufgedruckt und ist deutlich sichtbar. Sie leistet vielen Augenoptikern eine gute Orientierung, auch wenn sie verfahrensbedingt nicht sehr präzise aufgebracht werden kann. Ungenauigkeiten von bis zu 1 mm sind möglich. Allerdings haftet dieser Druck oftmals nicht sehr fest auf der Glasoberfläche, so dass er nach der Bearbeitung häufig ganz oder teilweise verschwunden ist.
Für die exakte Vermessung und Zentrierung sind daher stets die Permantmarkierungen maßgebend. Mit diesen Mikrogravuren wird jedes Gleitsichtglas gemäß DIN EN ISO 8980 gekennzeichnet:
- Markierungen der Ausrichtung (zwei Markierungen im Abstand von 34 mm)
- Angabe der Nahzusatzwirkung (in dpt)
- Angabe des Herstellers, des Lieferanten, des Handelsnamens oder des Warenzeichens
Häufig werden diese Gravuren noch durch weitere herstellerspezifische Mikrogravuren, wie durch das Herstellerlogo und/oder individuelle Kennzeichnungen, ergänzt.
Mit Hilfe der Mikrogravuren lassen sich daher viele wichtige Informationen über den Hersteller, den Glastyp bis hin zur Addition ablesen.
Notwendige Voraussetzung dafür ist, das Erkennen der unter normalen Beleuchtungsverhältnissen fast unsichtbaren Mikrogravuren.
LUMOS hat zwei auf die spezifischen Bedürfnisse des Augenoptikers abgestimmte Gravurenerkennungs-Geräte mit Namen VISUALIZE und Q-CHECK entwickelt. Die Kombination einer speziellen Beleuchtung mit einem Vergrößerungsglas macht schwer erkennbare Mikrogravuren umgehend sichtbar.
Beide Geräte sind so gebaut, dass sowohl rohkantige Gläser als auch verglaste Brillen geprüft werden können. Die Gläser bzw. Brillen können fest auf eine Auflage abgestützt werden und müssen nicht freihändig gehalten werden. Dies bedeutet eine sehr große Erleichterung beim präzisen Ablesen und Anzeichnen von Mikrogravuren.
„Mit den vorgestellten Lösungen GRAVURENFINDER, VISUALIZE und Q-CHECK erhält der Augenoptiker unentbehrliche Helfer für seine tägliche Arbeit. So können Gläser anhand der Gravuren schnell und sicher identifiziert und die Zentrierdaten einer eingeschliffenen Brille ermittelt werden.“
Weitere Informationen zum Thema Gravurerkennung erhalten Sie über LUMOS Optics AG, Tel. +49 (2102) 99759-24, Fax +49 (2102) 99759-29 und









