(openPR) Herbstzeit ist Erntezeit – nicht nur auf den Feldern, sondern auch im Wald. Das Amberg-Sulzbacher Land gehört zu den waldreichsten Regionen Bayerns. Über die Hälfte der Landkreisfläche sind mit Wald bedeckt. Das bezeugen auch die beiden Naturparke Hirschwald und Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst. Ein Paradies für alle Schwammerlfans!
Während Heidelbeeren heuer aufgrund der Witterung – Kälte im Mai mit späterer Trockenheit – kaum zu finden sind, gibt es dafür schöne Preiselbeeren zu sammeln. Diese werden eingekocht und schmecken besonders köstlich zu Wildgerichten.
Und bei feuchtem Wetter sprießen auch wieder die Schwammerl. Experten haben „ihre“ Plätze, wo sie immer fündig werden. Diese Stellen werden selbstverständlich niemandem verraten. Sie bleiben geheim und verräterische Spuren werden verwischt. Doch auch Laien können ihr Körbchen füllen. So findet man in den Wäldern des Amberg-Sulzbacher Landes neben Steinpilzen, Pfifferlingen, Rotkappen und Maronen auch exotisch anmutende Speisepilze wie die Krause Glucke.
Beim Sammeln gibt es einiges zu beachten. So sollte man Pilze, die man nicht kennt, stehen lassen. Viele Pilzsorten sind giftig. Beim Sammeln darf das empfindliche Wurzelgeflecht der Schwammerl nicht ruiniert werden. Pilze stehen übrigens unter Naturschutz. Sammeln ist nur für den Eigenbedarf erlaubt – das Weiterverkaufen oder Verschenken ist verboten.
Und aus den gesammelten Pilzen kann man leckere Gerichte zubereiten. In der Oberpfalz wird die traditionelle Schwammerlbröih (Schwammerlbrühe: Pilzsuppe aus Mischpilzen) gekocht. Doch auch als Pilzrisotto oder als Pilzsahnesoße zu Nudeln sind die Schwammerl ein Gedicht.
Wirtshäuser, die Pilzgerichte anbieten und das Rezept zur Oberpfälzer Schwammerlbröih gibt es auf www.amberg-sulzbacher-land.de









