(openPR) Mittwoch, 14. September 2011, 18:30 Uhr
City-Kirche Elberfeld
ALFRED SISLEY
Einführung Dr. Gerhard Finckh
Musik von Gabriel Fauré
Ariadne Daskalakis, Violine
Roglit Ishay, Klavier
Henri Murger: aus „Die Bohème“
Es liest Ingeborg Wolff
Moderation Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse
Musik im Museum, Literatur im Museum, Kunst im Museum – die Idee alle drei Künste an einem Abend miteinander zu verbinden, liegt dabei nicht fern. So auch bei der Veranstaltungsreihe „kunsthochdrei“, hier macht die jeweils aktuelle Ausstellung im Von der Heydt-Museum oder ein ausgewähltes Bild der Sammlung aus einer bestimmten Epoche die Vorgabe. Musik und Texte fügen sich historisch und/oder thematisch an und ergeben kunsthochdrei.
Für die Musik zur Malerei von Alfred Sisley konnte die Wahlkölnerin Ariadne Daskalakis mit ihrer kongenialen Pianistin Roglit Ishay gewonnen werden. Die ausgewählte Musik ist von Gabriel Fauré.
Neben ihrem ausgewiesenen Expertentum in der historisch informierten Aufführungspraxis ist Ariadne Daskalakis ebenso aktiv als Solistin des neuen Instrumentariums und der zeitgenössischen Musik bis in die Neuzeit. Die Amerikanerin mit griechischen Wurzeln entdeckte ihre Liebe zur Violone schon sehr früh, sie studierte an der Juilliard School bei Szymon Goldberg und später in Berlin bei Ilan Gronich und Thomas Brandis.
Ergänzend zu ihrer Ausbildung absolvierte sie ein Studium an der Harvard University, wo sie 1993 ihr Bachelor of Arts erhielt, und legte ihr Konzertexamen an der Hochschule der Künste Berlin ab, – beides mit Auszeichnung. Die Geigerin war unter anderem Preisträgerin der St. Louis Symphony Young Artists Competition 2000, des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 1998, des Berliner Gyarfas Violinwettbewerbs sowie Stipendiatin der Dortmunder Mozart Gesellschaft 1999/2000. Im Jahr 2000 wurde sie als jüngste Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Köln berufen.
Die israelische Pianistin Roglit Ishay hat sich international einen Namen als Solistin und Kammermusikerin gemacht. Als Solistin gastierte sie u.a. bei der Dresdner Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Scottish BBC Symphony Orchestra, dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim und dem Ensemble Oriol unter der Leitung von Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Lothar Zagrosek, Jun Märkl und Ilan Volkov. Gemeinsam mit Mitgliedern des Cherubini Quartetts, des Beaux Arts Trios, des Guarneri Quartetts und des Leipziger Quartetts spielte sie beim Marlboro Music Festival, den Berliner und Dresdner Festspielen und dem Moritzburg Festival.
Beide Musikerinnen sind Professorinnen an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.













