(openPR) (Wiesbaden/Mittelhessen, 30. August 2011) „Immer mehr Handwerksbetriebe nutzen zunehmend die Möglichkeiten des Internets, um Kunden und Auftraggebern einen schnellen und unkomplizierten Service bieten zu können. Gerade im ländlichen Raum benötigen sie deshalb einen adäquaten und leistungsfähigen Zugang zum weltweiten Datennetz“, erklärte Harald Brandes, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, anlässlich eines Informationsgespräches in der Handwerkskammer mit dem Breitbandberater für die Region Mittelhessen. Brandes hob den Wert der Aktivitäten von Norbert Kraus, der als Breitbandberater bei dem Regionalmanagementverein MitteHessen für die von der Handwerkskammer betreuten mittelhessischen Landkreise Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Limburg-Weilburg und Vogelsbergkreis zuständig ist, deutlich hervor: „Wir sind dankbar, dass wir auf die Kompetenz eines neutralen Fachmanns zurückgreifen können.“
Informationen erhielten die Handwerker insbesondere zu der Landes-Initiative „Mehr Breitband für Hessen“. „Nachdem die Lücken in der Breitbandversorgung bis Ende 2011 geschlossen sind, ist nun die NGA-Perspektive (Next Generation Access) in den Mittelpunkt gerückt worden. Dazu gehört langfristig die Erstellung eines Glasfaser-Netzes, das nach heutigem Stand keine Beschränkung hinsichtlich der Bandbreite mehr darstellt.“
Kraus erläuterte, dass Initiativen von öffentlichen Institutionen hinsichtlich der Schaffung einer solchen Infrastruktur gefördert würden: Studien und auch das Verlegen von Leerrohren werden finanziell durch das Land Hessen unterstützt.
Für die Mitgliedsbetriebe der HWK Wiesbaden seien breitbandige Anwendungen zunehmend ein Thema: Neben interaktiven Anwendungen auf der eigenen Website, zum Beispiel zur Online-Erstellung einer Konstruktionslösung greifen Handwerker zunehmend auf „Cloud“-Anwendungen zurück, bei denen Speicherplatz und ganze Anwendungen aus dem Netz genutzt werden. Einige Handwerker hätten das Web inzwischen in ihre Betriebsabläufe eingebunden und bieten ihre Leistungen auch online an.
Versorgung mit Breitband wichtiges Thema für Handwerksbetriebe
„Wir sehen es als unsere Aufgaben an, die Mitgliedsunternehmen zu sensibilisieren und auf die enormen Potentiale im Bereich E-Commerce hinzuweisen“, fasste Harald Brandes das Gespräch zusammen. „Gleichzeitig fordern wir die Kommunen, Kreise und das Land auf, sich der Versorgung mit Breitband prioritär anzunehmen – es ist ein Standortfaktor, der nicht hoch genug einzuschätzen ist.“
„Ich freue mich, die mittelhessischen Unternehmen, Kreise und Kommunen in dieser wichtigen Angelegenheit unterstützen können“, betonte Norbert Kraus, dessen Stelle zu 80% vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung mitfinanziert wird. „Mit dem Ausbau des schnellen Internets schafft die Region die Ausgangsbasis für die zukünftige Entwicklung“.










