openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wenn Arbeit auf die Gesundheit schlägt

(openPR) Kein Job der Welt darf krank machen

Marcus Schulz, Geschäftsführer der Unique Personalservice GmbH, über riskante Jobs, richtiges Gesundheitsmanagement und falsche Rückschlüsse

München, 26. August 2011. Macht Zeitarbeit krank? Eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) scheint zu diesem Ergebnis zu kommen. Demnach sollen Zeitarbeitskräfte im Schnitt 15 Tage im Jahr wegen Krankheit ausfallen. Das sind 3,5 Krankheitstage mehr als andere Angestellte (11,5 Tage). Hauptgründe dafür seien, so die Studie, ein unsicheres Arbeitsverhältnis und Dumpinglöhne. Stimmt das?



Eines vorweg: Man sollte diese Studie zunächst einmal ernst nehmen und sie nicht kurzerhand vom Tisch fegen. Es geht schließlich um solche hohen Güter wie Gesundheit und Wohlbefinden. Kein Job der Welt darf diese gefährden. Deshalb legt Unique allergrößten Wert auf höchstmögliche Sicherheit am Arbeitsplatz. Eine eigene Abteilung kontrolliert immer wieder aufs Neue unser Qualitäts- und Sicherheitsmanagement, das nach drei strengen Gütestandards (SSC/SCP, DIN 9001-2000, ISO 9002) zertifiziert ist. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig von erfahrenen Arbeitsmedizinern untersucht und sehr umfangreich in Sachen Sicherheit am Arbeitsplatz geschult. Außerdem gibt es für jeden Einsatz die passende Schutzkleidung - für den Mitarbeiter natürlich kostenfrei. Die Gesundheit der Mitarbeiter hat bei uns oberste Priorität. Deshalb bauen wir mit voller Kraft, unser betriebliches Gesundheitsmanagement weiter aus und arbeiten daran die Prävention laufend weiter zu verbessern. Diesem Anspruch tragen wir nicht zuletzt durch das Unique Medical Center Rechnung: Hier können sich unsere Arbeitnehmer unter einer kostenlosen Beratungsnummer zu Arzt- oder Kliniksuche, Impfungsfragen, Therapien und Untersuchungsmethoden beraten lassen.

Darüber hinaus begrüßen wir jeden Einwurf von außen, der dem körperlichen und seelischen Wohl von Arbeitnehmern generell zugutekommt oder auf Missstände aufmerksam macht. Bei der erwähnten Studie habe ich in dieser Hinsicht jedoch meine Zweifel:

Zum einen sind die Daten nicht repräsentativ, weil es sich dabei ausschließlich um die bei der Techniker Krankenkasse versicherten Zeitarbeitskräfte handelt. Die Zeitarbeitskräfte von Unique dagegen waren zum Beispiel vergangenes Jahr nur vier Prozent ihrer Arbeitszeit krank. Das entspricht 11,2 Krankheitstagen im Jahr und liegt damit unter der durchschnittlichen Ausfallzeit der TK-Mitglieder, die nicht in der Zeitarbeit beschäftigt sind. Lohn unseres guten Gesundheitsmanagements.


STATEMENT OF THE MONTH

Zum anderen arbeiten die Erklärungsversuche der Studie mit altbekannten Vorurteilen, die einfach jeder Grundlage entbehren. Denn: Zeitarbeit ist kein unsicheres Arbeitsverhältnis, sondern es handelt sich dabei in der Regel um eine unbefristete Anstellung in Vollzeit, die sozialversicherungspflichtig ist und dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht entspricht. Zeitarbeitskräfte werden fast ausschließlich nach den Tarifverträgen der Zeitarbeitsbranche bezahlt, von denen rund 75 Prozent mit dem DGB ausgehandelt worden sind. Darüber hinaus schützen seit Mai dieses Jahres gesetzlich geregelte Mindestlöhne alle Zeitarbeitskräfte vor Dumpinglöhnen.

Fakt ist außerdem: In der Zeitarbeit sind nicht nur gewerbliche Hilfskräfte beschäftigt. Gut ausgebildetes kaufmännisches Fachpersonal wird zunehmend nachgefragt. Unsere Mitarbeiterstruktur bietet damit in ihrer Breite eine gute Vergleichsbasis zur Studie. Das nur begrenzt aussagekräftige Ergebnis der TK-Studie muss also andere Ursachen haben. Bei der Suche danach ist ein Blick auf die Einsatzbereiche der Zeitarbeitskräfte sehr hilfreich: So waren etwa Rohrinstallateure (21,9 Krankheitstage), Schlosser (19,1) oder Lagerarbeiterinnen (19,1) überdurchschnittlich oft krank. Alles Berufe, die dafür bekannt sind, mit hohen körperlichen Beanspruchungen verbunden zu sein – wozu übrigens auch die Pflegejobs zählen, in denen ebenfalls sehr viele Zeitarbeitskräfte tätig sind. Das heißt im Klartext: Nicht die Zeitarbeit als Beschäftigungsform, sondern die Art der Tätigkeit selbst, macht auf Dauer öfter krank. Wir alle sollten nach Wegen suchen, daran schleunigst etwas zu ändern.

Dieses Statement und weitere Hintergrundinformationen finden Sie im Blog von Marcus Schulz im Unique-Newsroom: http://newsroom.unique-personal.de/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 565365
 231

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wenn Arbeit auf die Gesundheit schlägt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Serviceplan Public Relations

Alle für einen – und der wird Millionär
Alle für einen – und der wird Millionär
(ddp direct) Am 17. Mai steigt in den Bavaria Filmstudios München eine neue Ausgabe der SKL-Millionen-Show zum „Tag des Glücks“. In dem von Steven Gätjen moderierten Ziehungsevent geben Stars wie Natalia Wörner, Mirja Boes, Andy Borg und Steffen Henssler in actionreichen Spielrunden alles für den guten Zweck und für die 20 Kandidaten, von denen einer garantiert am Ende Millionär wird. München, 03.04.2013: Heute noch Bauarbeiter, morgen schon Millionär – über Nacht reich werden, sich spontan etwas gönnen können, sorgenfrei leben. Bei der SKL-…
Das Badezimmer für Groß und Klein
Das Badezimmer für Groß und Klein
(ddp direct) Karlsruhe, 2. Mai 2012: Familienzeit lautet im Jahr 2012 das Motto des Aktionstages der Lokalen Bündnisse für Familie. Rund um den Internationalen Tag der Familie, der seit 1993 immer am 15. Mai stattfindet, gibt es im Rahmen der Initiative des Bundesfamilienministeriums eine Vielzahl von Aktionen in ganz Deutschland (weitere Informationen: aktionstag2012.de). Dabei geht es vor allem darum, wie Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen sind und sich Zeitengpässe reduzieren lassen. Das ist in der Praxis oft nicht einfach. Umso…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Kompetenzen und Ressourcen der Sozialen Arbeit müssen künftig stärker genutzt werdenBild: Kompetenzen und Ressourcen der Sozialen Arbeit müssen künftig stärker genutzt werden
Kompetenzen und Ressourcen der Sozialen Arbeit müssen künftig stärker genutzt werden
100 Jahre Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG) - Politischer Festakt am 16. März 2026 in der Hörsaalruine der CharitéBerlin (dvsg) Krankheit und Gesundheit werden nicht nur bio-medizinisch bestimmt, sondern wesentlich auch durch psychische und soziale Faktoren beeinflusst. Diese Zusammenhänge sind seit dem frühen 20. …
Bild: Über russische Beziehungen und Menschenrechte: Vortrag von Kseniya Kirichenko und Tatiana BarchunovaBild: Über russische Beziehungen und Menschenrechte: Vortrag von Kseniya Kirichenko und Tatiana Barchunova
Über russische Beziehungen und Menschenrechte: Vortrag von Kseniya Kirichenko und Tatiana Barchunova
Öffentlicher Vortragsabend mit Kseniya Kirichenko und Tatiana Barchunova am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit Die rechtliche Situation von Lesben, Schwulen und Transgender in Russland ist Thema eines Vortrags der beiden russischen Aktivistinnen Kseniya Kirichenko und Dr. Tatiana Barchunova. Sie gehen bei einem öffentlichen Vortragsabend am 6. …
Bild: Gesunde Arbeit - Attraktives Angebot zur Verbesserung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in KMUBild: Gesunde Arbeit - Attraktives Angebot zur Verbesserung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in KMU
Gesunde Arbeit - Attraktives Angebot zur Verbesserung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in KMU
… Fachkräfte verschiedener Disziplinen. Ziel des Projekts Gesunde Arbeit Region Dresden ist die Erprobung und der Aufbau einer leistungsstarken Beratungs- und Koordinierungsstelle für betriebliche Gesundheit (BKS). Um leistungsfähig zu sein, muss diese Stelle u.a. auf ein umfassendes, d.h. für alle Belange der betrieblichen Gesundheit geeignetes und viele …
Bild: Gesund wirtschaften – nachhaltig wachsen: Malu Dreyer übernimmt Schirmherrschaft für VWU VeranstaltungBild: Gesund wirtschaften – nachhaltig wachsen: Malu Dreyer übernimmt Schirmherrschaft für VWU Veranstaltung
Gesund wirtschaften – nachhaltig wachsen: Malu Dreyer übernimmt Schirmherrschaft für VWU Veranstaltung
Ebertsheim/Haßloch, 27.05.2010. Betriebliche Gesundheitsförderung gewinnt im-mer mehr an Bedeutung. Als Teil der Corporate Social Responsibility (CSR) ist das Gesundheitsmanagement ein Bereich, für welchen immer mehr Unternehmen Verantwortung übernehmen. Das Ergebnis: die Orien-tierung auf die Ressourcen der Mitarbeiter führt zu mehr Zufriedenheit und …
Neue Struktur des VDSI jetzt offiziell: Nach Umbenennung im Jahr 2014 nun auch strukturell neu aufgestellt
Neue Struktur des VDSI jetzt offiziell: Nach Umbenennung im Jahr 2014 nun auch strukturell neu aufgestellt
Seit Frühjahr 2014 heißt er nicht mehr Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) sondern VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit. Durch die Zusammenführung dieser drei Fachgebiete hat sich der Verband ein Alleinstellungsmerkmal in der Fachwelt geschaffen, mit dem Ziel die Sicherheit, Gesundheit und den Umweltschutz …
Bild: Messe A+A 2017: Wandel der Arbeit im Fokus der undesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Messe A+A 2017: Wandel der Arbeit im Fokus der undesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Auch 2017 ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf der „A+A“, der weltgrößten Messe für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, vertreten. In diesem Jahr konzentriert sich die BAuA auf der Messe in Düsseldorf besonders auf die Auswirkungen des Wandels der Arbeit. Zudem wird es am BAuA-Stand wieder ein spannendes Vortragsprogramm …
Bild: SuGA 2016: Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkanntBild: SuGA 2016: Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkannt
SuGA 2016: Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkannt
Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2016“ veröffentlicht --- Mit 22.320 Fällen stieg die Zahl der anerkannten Berufskrankheiten im Jahr 2016 um fast ein Viertel (23,7 %) an. Hingegen sanken die Anzeigen auf eine Berufskrankheit um 1,9 Prozent. Zwar stieg die Zahl der Arbeitsunfälle auf knapp 960.000, aufgrund der steigenden …
BAuA-Bericht: Orts- und zeitflexibles Arbeiten gesund gestalten
BAuA-Bericht: Orts- und zeitflexibles Arbeiten gesund gestalten
… Büro oder zu Hause nach der Tagesschau: Die Digitalisierung entkoppelt Arbeit von Zeit und Raum. Im jetzt erschienenen Bericht „Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Gesundheitliche Chancen und Risiken“ fasst die BAuA den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu diesen Arbeitsformen zusammen. Dabei zeigt sich einerseits, dass sich flexibles Arbeiten als Belastungsfaktor …
Nicht nur Frauensache: 100 Jahre Ausbildung für soziale Berufe
Nicht nur Frauensache: 100 Jahre Ausbildung für soziale Berufe
Jubiläum am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt / Anmeldung zur Veranstaltung noch bis 5. Juni 2014 möglich Die Fachhochschule Frankfurt am Main feiert am 12. Juni 2014 das Jubiläum „100 Jahre Ausbildung für soziale Berufe in Frankfurt am Main“: Am 7. Februar 1914, wenige Monate vor Ausbruch des 1. Weltkriegs, wurde …
Bild: Das ArbeitsschutzgesetzBild: Das Arbeitsschutzgesetz
Das Arbeitsschutzgesetz
Das Arbeitsschutzgesetz ist das grundlegende Regelwerk für den Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten. Hier einige der wichtigsten Pflichten für den Arbeitgeber, die sich aus dem ArbSchG ergeben: • Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit …
Sie lesen gerade: Wenn Arbeit auf die Gesundheit schlägt