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Gesunde Arbeit - Attraktives Angebot zur Verbesserung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in KMU

16.05.200820:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Gesunde Arbeit - Attraktives Angebot zur Verbesserung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in KMU
Gesellschaft für Gesunde Arbeit Dresden mbH
Gesellschaft für Gesunde Arbeit Dresden mbH

(openPR) Das Projekt Gesunde Arbeit Region Dresden ist eines von fünf eigenständigen Teilprojekten im Rahmen des bundesweiten Modellprojekts „Gesunde Arbeit“ (2007-2010). Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) initiiert, begleitet und finanziell gefördert. Die überregionale Projektleitung und wissenschaftliche Begleitung liegt beim Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation (IQPR) an der Sporthochschule Köln. Träger des Projekts Gesunde Arbeit Region Dresden ist die Gesellschaft für Gesunde Arbeit Dresden mbH mit Sitz im Zentrum von Dresden. Das Projektteam bilden erfahrene, kompetente Fachkräfte verschiedener Disziplinen.



Ziel des Projekts Gesunde Arbeit Region Dresden ist die Erprobung und der Aufbau einer leistungsstarken Beratungs- und Koordinierungsstelle für betriebliche Gesundheit (BKS). Um leistungsfähig zu sein, muss diese Stelle u.a. auf ein umfassendes, d.h. für alle Belange der betrieblichen Gesundheit geeignetes und viele Kooperationspartner umfassendes Netzwerk zurückgreifen können. Derzeit befinden sich sowohl die Beratungs- und Koordinierungsstelle als auch das Netzwerk für betriebliche Gesundheit im Aufbau.

Das Angebot der Beratungs- und Koordinierungsstelle richtet sich an Arbeitgeber, insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in der Region Dresden; welche über 95 Prozent der sächsischen Wirtschaft ausmachen. Das Angebot kann während der Projektlaufzeit kostenfrei in Anspruch genommen werden. Die ersten 26 Unternehmen sind bereits kontaktiert worden und haben überwiegend positiv reagiert.

Die Beratungs- und Koordinierungsstelle für betriebliche Gesundheit soll Arbeitgeber bei der Sicherung und zügigen Wiederherstellung der Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit ihrer Arbeitnehmer unterstützen bzw. entlasten. Denn einerseits sind gesunde, leistungsfähige Mitarbeiter in der heutigen Zeit wesentlicher Erfolgsfaktor. Andererseits ist die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Teilhabe Schwerbehinderter politisch gewünscht (siehe z.B. demografische Entwicklung im Freistaat Sachsen, zunehmend älter werdende Beschäftigte, Rente bis 67).

Es wird Unterstützung bei Fragen und Problemen zum/r Arbeits- und Gesundheitsschutz, Prävention und betrieblichen Gesundheitsförderung sowie Rehabilitation, Integration und Teilhabe angeboten, wobei das regionalspezifische Angebot von der Bedarfslage hiesiger kleiner und mittelgroßer Unternehmen abhängig ist und im Projektverlauf konkretisiert wird. Die Unterstützung kann z.B. fallübergreifend sein und darin bestehen, auf „aktives Altern“ – eines der sächsischen Gesundheitsziele – im Betrieb hinzuwirken. Das wird immer wichtiger, weil der Altersdurchschnitt in sächsischen Betrieben bereits heute 40 bis 45 Jahre beträgt und ein höherer Altersdurchschnitt mit höherer Krankheitsanfälligkeit und längeren Ausfallzeiten korreliert.

Zum Beispiel ist der Krankenstand in sächsischen Betrieben der Branchen Metall, Fahrzeugbau und Textil-/ Glasgewerbe auffällig hoch. Besteht Fachkraftmangel, dann wirkt sich der (längere) Ausfall eines erfahrenen, älteren Mitarbeiters besonders gravierend aus. Die Beratungs- und Koordinierungsstelle bietet „Leistungen aus einer Hand“ an und nutzt das Prinzip der „Moderation zwischen vorhandenen Strukturen“. Diesem Prinzip wird Erfolg zugesprochen, weil die Vertreter „vorhandener Strukturen“ (Arbeitsagentur, Gewerkschaft, Landesärztekammer, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Sozialleistungsträger, Unternehmerverbände usw.) ins Netzwerk eingebunden sind und im Hinblick auf eine win-win- Situation für alle Beteiligten die Moderation erleichtern. Eine solche Unterstützung existierte bislang nicht.

Sie kommt insbesondere kleinen und mittelgroßen Unternehmen zugute, denn sie verfügen im Regelfall nicht über ausreichende Ressourcen (v.a. Zeit), um einerseits das komplexe Gebiet der betrieblichen Gesundheit mit seinen Akteuren, Möglichkeiten und Herausforderungen zu überschauen (Bedarf an einem „Trichter“) und andererseits bestimmte betriebliche Gesundheitsprobleme frühzeitig, schnell und/oder kompetent lösen zu können (Bedarf an einem „Lotsen“). Mit der Beratungs- und Koordinierungsstelle als „Trichter“ und „Lotse“ steht ihnen nun ein verlässlicher, kompetenter und unbürokratischer Partner für „betriebliche Gesundheit“ zur Verfügung, der ebenso wie andere externe Dienstleister hilft, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen können.

Ein Partner ist auch die Klinik Bavaria in Kreischa, die über langjährige Erfahrungen in der berufsorientierten und medizinischen Rehabilitation verfügt. Die Presse- Auftaktveranstaltung und konstituierende Sitzung des regionalen Beirats fand am 14.Mai 2008 in Dresden statt.

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