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Krebs-Patienten psychosozial unterstützen

22.08.201117:41 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Deutsche Krebshilfe setzt Förderung der Krebsberatungsstelle in Zwickau fort.

Zwickau – Krebs-Patienten benötigen nicht nur die bestmögliche medizinische Therapie, sondern auch seelische und soziale Begleitung. In psychosozialen Krebsberatungsstellen erhalten Betroffene und ihre Angehörigen kostenlos Rat und Hilfe. Doch bislang ist dieses Angebot in Deutschland nicht flächendeckend auf hohem Qualitätsniveau gesichert. Mit dem Ziel, in Deutschland ein Netzwerk qualitätsgesicherter Kompetenz-Beratungsstellen aufzubauen, hat die Deutsche Krebshilfe den Förderschwerpunkt „Psychosoziale Krebsberatungsstellen“ initiiert. Im Rahmen dieses Programms fördert die Deutsche Krebshilfe Beratungsstellen in ganz Deutschland. Eine dieser Beratungsstellen ist auch in Zwickau beheimatet und kann seit 01.10.2008 von dieser Förderung profitieren.



Krebs – diese Diagnose trifft fast alle Betroffenen unvorbereitet. Alle Lebensziele, Inhalte und Werte werden plötzlich in Frage gestellt. Und nicht nur das körperliche Wohlbefinden ist beeinträchtigt. Auch das seelische Gleichgewicht gerät ins Wanken: Ängste, Hilflosigkeit und Kontrollverlust treten an die Stelle von Vertrauen und Sicherheit. Die Krankheit verändert den Alltag, prägt ihn oft lange Zeit maßgeblich. Familie, Beruf und das soziale Umfeld werden in Mitleidenschaft gezogen. In dieser Situation benötigt ein krebskranker Mensch nicht nur eine optimale medizinische Versorgung, sondern auch seelische Begleitung und soziale Hilfe.

Diese Unterstützung zu leisten ist Aufgabe von psychosozialen Krebsberatungsstellen. Hier finden Patienten nach der Akut-Behandlung Rat und Ansprechpartner. Die Unterstützung soll ihnen dabei helfen, die mit ihrer Krankheit verbundenen Probleme besser zu bewältigen. Die Deutsche Krebshilfe setzt sich mit ihrem Förderprogramm für überprüfbare Qualität ein: „Wir wollen ein Netzwerk qualitätsgesicherter Krebsberatungsstellen aufbauen, das als Impulsgeber und beratende Instanz für weitere Beratungsstellen in Deutschland fungieren soll“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

Die Beratungsstelle in Zwickau wird nun erneut für 3 Jahre durch die Deutsche Krebshilfe gefördert. Träger der Kompetenz-Beratungsstelle in Zwickau ist die Sächsische Krebsgesellschaft e.V.
„Wir sind der Deutschen Krebshilfe sehr dankbar für die großzügige Förderung“, sagt Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. „Dank dieser Unterstützung können wir unsere Arbeit auf hohem Niveau fortsetzen. Wir sehen in der Förderung auch eine Bestätigung der durch uns geleisteten Arbeit. Unser Anliegen ist es vor allem, weiterhin psychosoziale und psychologische Beratung auf hohem Niveau anzubieten.“

Die Beratungsstelle am Schlobigplatz ist täglich geöffnet von 8 bis 16 Uhr. Telefonisch sind die Mitarbeiter erreichbar unter der Nummer 0375-281405.

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