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Immunsystem - Multiple Sklerose also doch ein Abwehrproblem

18.08.201112:14 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Lindenberg im Allgäu, 18. August 2011-Was ganzheitliche Mediziner schon lange vermuten, haben Wissenschaftler jetzt bewiesen. Multiple Sklerose (MS) ist eine genetisch geprägte Krankheit des Immunsystems. Eine Schwachstelle bleibt aber trotzdem der aktuelle Behandlungsansatz, so das Gesundheitsportal www.mediportal-online.eu, dieser beschränke sich noch immer nur auf die Folgenbehandlung.



Lichtblick für die circa 120.000 in Deutschland betroffenen Patienten: Wissenschaftler des „International Multiple Sclerosis Genetics Consortium“ und des „Welcome Trust Case Control Consortium“ haben in diesen Tagen veröffentlicht, dass sie 29 neue genetische Varianten gefunden haben, die mit Multiple Sklerose in Zusammenhang zu bringen sind. Weitere 23 bereits bekannte genetische Zusammenhänge wurden zudem bestätigt.

Durchbruch in der Forschung

In einer groß angelegten Studie, an der 9.772 Patienten mit der Krankheit und über 17.000 Gesunde teilnahmen, wurde dies durch eine Untersuchung der Erbsubstanz bestätigt. Viele dieser identifizierten genetischen Grundlagen spielen für die Immunität eine entscheidende Rolle. So unter anderem für die Funktion der T-Zellen. Sie sind zuständig für die Immunreaktion gegenüber körperfremden Stoffen. Und somit maßgeblich für die Entwicklung von Krankheiten (Quelle: www.unimedizin-mainz.de, news.doccheck.com vom 14.08.11).

Durch diese Veranlagungen, auch Konstitution genannt, kommt es zu einem Immundefizit. Was dazu führt, dass die Abwehr beispielsweise von Viren erschwert wird. Die Folge: Es kommt zu permanenten Entzündungen an den Nervenbahnen und ihren schützenden Hüllen, sozusagen als andauernder Heilungsprozess. Durch diese Vorgänge wird die Übertragung der Nervenimpulse gestört und es zeigen sich die typischen Symptome des Krankheitsbildes.

Ansätze in der Behandlung

Die Forschungsergebnisse sind ein Durchbruch. Die Forscher wollen deshalb ihre Bemühungen in Richtung anti-entzündlicher Therapien verstärken, so jedenfalls äußerte sich die Neurologin Prof. Dr. Frauke Zipp von der Universität Mainz. (Quelle wie oben).

Das mag im besten Fall die Symptome der Krankheit beruhigen. Der Schwachpunkt: Damit lässt sich aber weiterhin nicht das Veranlagungsproblem an der Basis lösen, sondern es wird nur die Immunreaktion unterdrückt. Und ob die dauerhafte Unterdrückung des Immunsystems für den Menschen von Vorteil ist, darf skeptisch betrachtet werden.

Letztlich werden ganzheitliche Mediziner auch weiterhin an einer sogenannten Konstitutionsbehandlung festhalten. Sie versprechen sich dadurch die Chance, an den Grundlagen der chronischen Erkrankungen etwas zu verbessern. Bei einer Konstitutionsbehandlung kommen Mittel aus der Naturheilkunde zum Einsatz. Diese sogenannten Konstitutionsmittel, von denen es je nach Situation eine Vielzahl gibt, versuchen, auf der Veranlagungsebene ein Gleichgewicht herzustellen und so auf die Entschärfung der Krankheit hinzuwirken.

Mehr Informationen zu den Möglichkeiten der ganzheitlichen Medizin findet man unter www.mediportal-online.eu

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