(openPR) Jimi Blue Ochsenknecht greift nach den Sternen
„Homies – Greif nach den Sternen“ ist nicht nur ein Hiphop-Film, sondern ein Film über Freundschaft, Liebe und den Wunsch seine Ziele zu erreichen. Genug Stoff, um zwischen den „Homies“ (Kumpeln) Konflikte aufkommen zu lassen. Über den coolen Bandenchef Osman (Ismail Deniz) gelangt Marvin (Jimi Blue Ochsenknecht) zufällig in eine Welt, die der wohlbehütete Sohn reicher Eltern bis jetzt nur von außen betrachten konnte. Schon lang träumt Marvin davon, dem goldenen Käfig zu entkommen um ein echter Rapper zu werden, so wie sein großes Vorbild D. W. Curt (Günther Kaufmann), dem er immer wieder im Traum begegnet.
Nun nutzt er die Chance – greift nach den Sternen – und stellt mit seinen Homies einen Hiphop-Contest auf die Beine. Probleme entstehen dabei nicht nur durch die Lovestory zwischen Marvin und Stella (Sabrina Wilstermann).
Die Idee zum Film entstand schon vor sieben Jahren, ein Kindermusical war lang geplant. Allerdings gab es ein Problem: „Ich hab damals niemanden gehabt, dem ich die Rolle zutrauen konnte,“ so Regisseur und Autor Adnan G. Köse. Er suchte jemanden, der von den Kindern nicht nur geliebt sondern auch ernst genommen wird. Denn der Film weckt nicht nur den Spaß an Musik und Tanz, sondern vermittelt auch Werte wie Ehrlichkeit, Toleranz und Loyalität. Man lernt, „dass, egal wo man herkommt, jeder gleich ist und auch gleich behandelt werden sollte.“ erkennt Hauptdarsteller Ochsenknecht. Wobei das Besondere an der Story ist, dass sich hier der reiche Sohn aus gutem Hause erst Respekt in der Szene verdienen muss. Hier ist viel Geld also mal ein Nachteil.
„Wichtig ist nicht wo man herkommt, sondern wo man hin will“
ist im Film mehrfach zu hören. Ochsenknecht sieht darin sein Lebensmotto: „Es lohnt sich, für seine Träume zu kämpfen.“ Köse zufolge sei der Film „sehr naiv und sehr kindlich“ und „wenn man ein bisschen ein kleines Kind in sich bewahrt hat, so wie ich, mag man den Film bestimmt auch.“ „Homies“ ist also ein „Märchen für die ganze Familie“.
Märchenhaft war auch der Auftritt der Duftdesignerin und „Miss Photogenic NRW 2011“, Angelie Deva, die mit Schärpe und Krone am Sonntag bei der Premiere in Frankfurt erschien. Mit ihrem prinzessinnenhaften Lächeln verzauberte sie nicht nur Jimi Blue Ochsenknecht, der ihr "ganz heimlich" (dennoch sah ich es) seine Telefonnummer zusteckte, sondern auch Günther Kaufmann, der sich von der 17-Jährigen kaum losreißen konnte und in der Vorstellung neben ihr saß. Der Darsteller des Rappers D. W. Curt gab zu, Hiphop überhaupt nicht zu mögen. Er könne nicht rappen, was auch erklärt, weshalb er die Songtexte im Film wie ein Gedicht aufsagt. Ochsenknecht dagegen rappt sehr authentisch und würde sich auch ein eigenes Hiphop-Album vorstellen können. Viele der Film-Tracks bleiben als Ohrwurm im Gedächtnis. Verantwortlich dafür ist Tai Jason, der ein halbes Jahr lang an der Filmmusik geschrieben hat. Neben Rap sind auch viele Tanz-Performances zu bewundern. Wilstermann hat drei Wochen lang in Berlin mit Detlef D! Soost , der auch in „Homies“ den Tanzlehrer verkörpert, für den Film trainiert. Da sie schon seit 16 Jahren tanzt und sogar eine professionelle Ausbildung als Musicaldarstellerin absolviert, war es für sie eine besondere Freude, ihr Talent auf der Kinoleinwand präsentieren zu dürfen.
Größere Pannen gab es laut Filmmacher beim Dreh in Frankfurt nicht. Nur ließ der kalte Winter dem Liebespärchen bei einer Outdoor-Szene sogar die Lippen einfrieren, sodass die Szene später synchronisiert werden musste. Auf die Frage, wie es sei, Jimi Blue zu küssen, antwortet Sabrina Wilstermann augenzwinkernd, sie könne noch immer nicht schlafen. Nicht nur Wilstermann hat die Zusammenarbeit mit Ochsenknecht gefallen. Kollege Detlef Scholzen, im Film Musikdozent der Tanzschule, an der Stella aufgenommen werden will, schätzt ihn als sehr disziplinierten und interessanten Schauspieler ein. Auch Köse glaubt, „dass Jimi ein sehr guter Schauspieler ist und allmählich weg von den Teenie-Filmen kommt.“ Das verhalf ihm nun zum nächsten Film mit Adnan G. Köse, in dem er einen Verbrecher spielt. „Kleine Morde“ erscheint nächstes Jahr in den Kinos.
Vielen Dank an die Darsteller, die mir diese Interviews gaben.
Gina Oberstebrink
*Praktikantin bei MMPMM*













