(openPR) Fotocollage zum Gedenken an die Toten der innerdeutschen Grenze und in Korea
Anläßlich des 50. Jahrestages der Berliner Mauer, die am 13. August 1961 errichtet wurde und 28 Jahre lang Deutschland teilte, hat der Mauerkünstler WALLEY BERLIN Modelle der Berliner Mauer gefertigt - zum Gedenken an die vielen Menschen, die dort im Laufe der Jahrzehnte auf tragische Weise ihr Leben verloren. Zwei Werke zeigen fotografische Ausschnitte vom Schicksal Peter Fechters, welcher im Alter von gerade 18 Jahren fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Bau der Berliner Mauer qualvoll verblutete. WALLEY BERLIN hat diesen Bildern aktuelle Propagandaplakate aus Nord-Korea zur Seite gestellt, um in Erinnerung zu bringen, dass Mauer und Stacheldraht keineswegs einfach nur Geschichte sind: noch heute teilt eine unüberwindliche Grenze ein Volk in der Welt, welches oft vergessen wird.
Mit seinen Werken will WALLEY BERLIN kompromißlos vor Augen führen, dass Freiheit auch heute noch nicht überall selbstverständlich ist. Die Menschen im fernen Korea sind seit über sechs Jahrzehnten voneinander getrennt, und ein Ende dieser Trennung ist nicht abzusehen. Noch heute fordern Mauern und Grenzsperranlagen Menschenleben, wenn auch tausende Kilometer von uns entfernt. "Dies sollte uns ermahnen, unsere Freiheit gewissenhafter zu verteidigen. Sie ist nicht selbstverständlich, und wir können sie schneller wieder verlieren, wenn wir nicht gut auf sie achtgeben!", so der Mauerkünstler: "Echte Freiheit will gelebt werden. Dies aber ist selbst für uns, die Menschen von heute, offenbar problematischer, als es den Anschein hat. Bemühen wir uns wirklich darum, dass uns Freiheit und Demokratie erhalten bleiben? Daran zweifle ich zunehmend, und ich frage mich: Weshalb kann sich der freie Wille des Einzelnen nur für kurze Zeit mit dem freien Willen anderer zu einem gemeinsam erlebten freien Willen verbinden, der Geschichte zu ändern vermag? Wieso fallen nur 20 Jahre nach Mauerfall und Befreiung von politischer Bevormundung politische und wirtschaftliche Macht zunehmend auf Kosten der Freiheit des Einzelnen in die Hände von ehrgeizigen Lobbyisten und gierigen "Monopoli-Spielern" ? Warum nehmen wir unsere schleichende Entrechtung und wirtschaftliche Bevormundung einfach wie selbstverständlich hin? Weshalb ist der kraftvolle Geist der Demokratischen Revolution von 1989 so schnell und spurlos wieder verschwunden? Kann sich eine Generation nur einmal erheben? Sind wir alle zufriedener als vorher oder aber mutloser? Hat Demokratie überhaupt eine Überlebenschance, wo die unterschwellige Reduzierung demokratischer Grundrechte von der Mehrheit nicht einmal als Verlust angesehen wird?"
WALLEY BERLIN ruft uns Europäer auf, an die Menschen in Korea zu denken. Ihr Schicksal ermahnt uns: "Freiheit ist nicht selbstverständlich, und sie kann schnell vergehen, wenn wir nicht täglich aufs Neue um sie kämpfen…"
WALLEY BERLIN - der wohl einzige "Mauerkünstler" nach dem Fall der Berliner Mauer bezeichnet sich selbst als einen "deutschen, europäischen und internationalen" Künstler, und "Freiheit" ist die Botschaft seiner künstlerischen Arbeit, die sich keineswegs nur auf die Berliner Mauer und das Gebiet Europas beschränkt. Er engagiert sich für die Freiheit und gegen die Zerstörung der Europäischen Idee. Die Verantwortung für das Gelingen dieser gemeinsamen Idee sieht WALLEY BERLIN nicht allein bei den Politikern, sondern bei jedem Einzelnen von uns.











