(openPR) Runter, rauf, doch wie geht’s weiter? Der Abwärtstrend beim Rohöl scheint nun schon seit anderthalb Wochen in Takt, insofern waren die gestrigen Verluste ein kleines Finale vor weiteren Abwärtsbewegungen. Die Gründe – schwächelnde Konjunktur rund um den Globus, haben wenigstens ein Gutes: der deutsche Heizölpreis sank zum Wochenende deutlich.
LEIPZIG. (Ceto) Das Ab und Auf an den Warenterminbörsen fand auch heute seine Fortsetzung. Nach den Verlusten von gestern rauschten im Morgenhandel die Kurse weiter, scheinbar im freien Fall. Dann stabilisierten sie sich, konnte jedoch nur einen kleinen Teil der gestrigen Verluste wieder aufholen. Gegenüber dem Wochenbeginn verlor Nordseeöl (Brent) 8,50 US-Dollar je Barrel und rangiert nun bei 108 Dollar, bei US-Leichtöl (WTI) waren es sogar deutlich über 9 Dollar. Es wird derzeit für knapp 87 Dollar gehandelt
Der gestrige Einbruch war dabei keine Eintagsfliege, sondern eine Tendenz, die seit nunmehr anderthalb Wochen anhält und WTI auf ein Fünf-Monats-Tief führte. Preisdrückende Gründe gibt es zuhauf, jedoch wurden sie bisher in die Hoffnung auf eine Regulierung der Finanzkrisen durch größeres Wirtschaftswachstum in den USA und
Europa ignoriert. Doch diese Hoffnung schwindet unter Anlegern zusehends, zumal sich die Konjunkturaussichten im bisher robusten China eintrüben. Den stark einbrechenden Börsenkursen folgten flugs die Rohölnotierungen.
Von der generell wirtschaftlich bedrohlichen Lage abgesehen bringt dies natürlich fallende Rohstoffpreise mit sich. Deshalb konnten, wie schon gestern und am nunmehr 4. Tag in Folge hiesige Heizölverbraucher von dieser Entwicklung profitieren. Pro 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern sanken diese um 1,48 Cent auf 82,12 Euro. Seit Wochenbeginn fielen die Preise damit um 3 Euro. Dieses Preisniveau lockte auch etliche Kunden zu ihren Händlern.
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