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Ein Plädoyer für Straßenhunde

04.08.201113:53 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Ein Plädoyer für Straßenhunde
ehemalige Straßenhündin Neva
ehemalige Straßenhündin Neva

(openPR) Das Thema: Hund aus dem Ausland sorgt immer wieder für Diskussionsstoff. Gibt es doch in Deutschland schon genügend „arme Pfötchen“, nun werden auch noch zahlreich Tiere aus dem Ausland „eingeschleppt“ und mit ihnen eventuelle Krankheiten, genetische Defekte, Verhaltensstörungen etc. Manche landen letztendlich dann in einem deutschen Tierheim.


Außerdem blüht inzwischen auch der unseriöse Auslands-Hundehandel, also das dicke Geschäft mit dem Elend der Tiere. Diese Argumente sind an der Tagesordnung, geht es um die Vermittlung ehemaliger Streuner.
Dabei geht es nicht um ein entweder oder, es geht durchaus beides und Tierschutz kann nicht vor der Grenze halt machen. Viele deutsche Tierheime helfen inzwischen auch immer wieder, sehr strukturiert, bei der Vermittlung von Auslandshunden. Und die sogenannten Mittelmeerkrankheiten können auch von deutschen Hunden aus dem Urlaub mitgebracht werden. Eine legale Vermittlung beinhaltet, üblicherweise, auch einen Gesundheits-Check mit gültigem Impfpass.
Das Hauptziel seriöser Tierschutzorganisationen besteht vorrangig darin, die Missstände in den betroffenen Ländern anzugehen: Kastrationsprogramme, Aufklärungsarbeit, schon in den Schulen und, auf politischer Ebene, verbesserte Tierschutzgesetze sowie härtere Strafen bei dessen Missachtung. Nur wenn sich etwas in den Köpfen der Menschen vor Ort ändert, werden sie auch verantwortungsbewusster mit ihren Tieren umgehen.
Erfahrungsgemäß ist dies aber ein langer Weg, der Jahrzehnte in Anspruch nehmen kann. Und was geschieht während dieser Zeit mit den zahllos ausgesetzten Hunden, die, unverschuldet, als lästige Schmarotzer angesehen werden, sich unkontrolliert vermehren und als „Vogelfreie“ behandelt werden? Im besten Fall werden sie einfach nur geduldet, im schlimmsten Fall...
Natürlich kann man nicht alle „retten“, man kann aber das Elend etwas mindern, indem man einen Platz schenkt und dadurch wieder einen wertvollen Tierheimplatz im Ursprungsland freimacht. Es ist eine Übergangslösung, nicht mehr und nicht weniger und, je mehr engagierte Tierärzte es gibt, die wochenlang kastrieren und je mehr tatkräftige Helfer es im In- und Ausland gibt, desto näher kommt man dem Ziel, dass die Straßenhunde, auf eine humane Art und Weise, weniger werden.
Hat man so einen ehemaligen Streuner zu Hause, wird man feststellen, dass er genauso „Hund“ ist wie auch alle anderen, dass es aber auch einiges zu beachten gilt. Man muss ihm vielleicht das Spielen erst lernen, denn er hatte bisher wahrlich andere Sorgen. Vielleicht wird er auch anfangs, gewohnheitsmäßig, das Essen klauen und er hat vielleicht, aufgrund seiner Vorgeschichte, Verlustangst. Oder er ist überhaupt Menschen gegenüber sehr ängstlich. Diese Probleme lassen sich mit Konsequenz und noch mehr Geduld alle Schritt für Schritt lösen. Dazu braucht es natürlich Verständnis und den Willen „seine Welt“ zu verstehen, die bisher eine andere war als die behütete Welt des „tollen Nachbarhundes“. Außerdem wird man erstaunt sein, wie schnell dieser Hund eine Bindung aufbaut, wie selbstverständlich er mit Artgenossen umgeht und wie schnell er lernt.
Menschenmengen wird er vielleicht nie mögen und das Futter wird immer eine übergeordnete Rolle spielen. Der ungläubige Blick, wenn man ihm einen großen Knochen anbietet, der nur ihm gehört, lässt aber auch den stärksten Kritiker verstummen und dahin schmelzen.
Die positive Entwicklung mit zu erleben und das gegenseitige Vertrauen wachsen zu sehen ist ein großes Geschenk. Viele Hundehalter sind deshalb schon „Wiederholungstäter“ und wählen gerne wieder einen ehemaligen Straßenhund. „Sie sind so dankbar!“ hört man immer wieder, leicht vermenschlicht. Man kann auch sagen: Sie sind angekommen! Und ist es denn so wichtig, ob hier oder anderswo?

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