openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Rumänische Straßenhunde: Sie sterben in Massen

01.08.201916:38 UhrVereine & Verbände
Bild: Rumänische Straßenhunde: Sie sterben in Massen
In Rumänien leben ca. 6 Millionen Straßenhunde.
In Rumänien leben ca. 6 Millionen Straßenhunde.

(openPR) • In Rumänien leben sechs Millionen Straßenhunde.
• Massentötungen im Auftrag der Gemeinden sollen die Anzahl streunender Hunde senken – eine Maßnahme mit brutalen Methoden und ohne Erfolg.
• Zahlen zeigen: Als effektiv erweist sich die Arbeit von Tierschutzvereinen, die sich auf flächendeckende Kastrationen von Streunern stützt.



Parallel klären Tierschützer die rumänische Bevölkerung auf und bekämpfen so neben den Symptomen auch die Ursache des Problems. Warum ist es wichtig, den eigenen Hund zu kastrieren? Unkastrierte Haustiere, die in Rumänien oftmals nicht mit im Haus leben, sondern frei herumlaufen und sich mit Streunern paaren, tragen nicht unerheblich zum Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung bei. Ein Bewusstsein für Tierschutz in der rumänischen Gesellschafft schafft die Voraussetzung für eine verbesserte Situation für rumänische Straßenhunde. Doch wie konnte es überhaupt soweit kommen, dass die Lage im Land so angespannt, die Anzahl der Hunde so immens und ihr Leid als so groß wie nirgendwo anders gilt?

Damals und heute: Tierschutz in Rumänien
Eigentlich bestand in Rumänien seit 2001 ein Tierschutzgesetz. Trotzdem war es noch bis 2007 legal, streunende Hunde einzufangen und zu töten. Erst mit dem Eintritt des Landes in die EU bewegte sich etwas in Sachen Tierschutz: Tierquälerei und das Töten gesunder Straßenhunde wurden strafbar. Im September 2013 dann ein Vorfall, der die Situation veränderte und bis heute tief prägte: Der vierjährige Junge Ionut drang beim Spielen in das Territorium eines Rudels von Straßenhunden ein und starb infolge zahlreicher Hundebisse. Die Regierung reagierte, verabschiedete ein neues Gesetz, das das Töten wieder legalisierte und startete ein Tötungsprogramm. Ein Großteil der städtischen Tierheime wurde zu sogenannten Tötungsstationen, in denen die herrenlosen Hunde nach circa 14 Tagen umgebracht werden - meldet sich niemand, der das Tier übernimmt.

Sind Tötungsstationen die Lösung?
Hinter dem Tötungsprogramm der Gemeinden steckt ein riesiges Geld-Geschäft. Die Betreiber und damit auch die Hundefänger werden vom Staat durch Steuergelder finanziert. Für jeden einkassierten Straßenhund gibt es eine lukrative Prämie von 50 Euro. Wie Tierschützer in unzähligen Fällen berichten, fließt die finanzielle, staatliche Hilfe jedoch nicht wie vorgesehen in die Versorgung der Vierbeiner, sondern landet in den eigenen Taschen Beteiligter, die die Lage nutzen, um sich selbst zu bereichern. Als Folge sollen in den Tötungsstationen qualvolle Zustände für die Hunde herrschen: Sie verhungern, verdursten, erliegen unbehandelten Verletzungen und Krankheiten und werden nach Ablauf der Frist ohne Narkose eingeschläfert.

Tierschutzgerechter Ansatz zeigt Erfolg
Tierschützer unternehmen darum alles, um so viele Hunde wie möglich aus den Tötungsstationen und auch von den Straßen zu holen. Sie setzen bei ihrer Arbeit auf einen tierschutzgerechten Ansatz zur Lösung des Problems. Sie päppeln die Hunde auf, kastrieren sie, vermitteln die Tiere in ein verantwortungsbewusstes Zuhause und betreiben Aufklärungsarbeit in Rumänien. Die Bilanz der letzten Jahre zeigt, dass das staatliche Tötungsprogramm die Zahl von Straßenhunden nicht senkt, flächendeckende Kastrationen von Tierschutzorganisationen jedoch bereits Erfolge verbuchen.

Spendenaktion „SOS! Hilferuf aus Rumänien“ startet
Tierschutzvereine sind bei dieser nachhaltigen Arbeit auf sich allein gestellt. Darum ruft Tierschutz-Shop ab heute dazu auf, sieben Tierschutzvereinen zu helfen, die sich in Rumänien engagieren. 10 Lkw mit Futterspenden sollen ermöglichen, die herrenlosen Hunde - körperlich oftmals in einem miserablen Zustand – aufzupäppeln und danach zu kastrieren. Die eingesparten Futterkosten sowie die Geld-Prämie von Tierschutz-Shop zu jeder Futterspende ermöglichen es den Vereinen, die Kosten für die Kastrationen zu stemmen. Der Appell von Hanna Czenczak, Gründerin von Tierschutz-Shop: „Tötungsstationen bieten in keiner Form Lösungen. Der Tod der hingerichteten Tiere ist völlig sinnlos! Stattdessen müssen wir die alternativen Wege fördern!“ Aktionszeitraum ist vom 01.08. 16 Uhr bis zum 12.09.2019 auf www.tierschutz-shop.de/hilferuf-rumaenien

Video:
SOS! Hilferuf aus Rumänien – Sieh im Video, warum rumänische Straßenhunde Hilfe brauchen!

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1056544
 1026

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Rumänische Straßenhunde: Sie sterben in Massen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Tierschutz-Shop TSS GmbH & Co. KG

Bild: Tierfreundliches Silvester: Spendenaktion „Futter statt Böller“ startet am 27.12.Bild: Tierfreundliches Silvester: Spendenaktion „Futter statt Böller“ startet am 27.12.
Tierfreundliches Silvester: Spendenaktion „Futter statt Böller“ startet am 27.12.
• Die Plattform für nachhaltigen Tierschutz, Tierschutz-Shop, veranstaltet auch 2019 zum Jahreswechsel wieder ihre jährliche Spendenaktion unter dem Motto „Futter statt Böller“. • Tierfreund*innen sind aufgerufen, vom 27.12.2019 bis zum 07.01.2020 auf www.tierschutz-shop.de/futter-statt-boeller Futter für heimatlose Hunde und Katzen zu spenden, anstatt ihr Geld für Feuerwerk auszugeben. • Das Ziel der Aktion: 2020 Futterspenden für die drei teilnehmenden Tierschutz-Organisationen mit ihren tierischen Schützlingen in Deutschland, Rumänien und …
Bild: Noch 3 Wochen bis Heiligabend: Eine Futterspende schenkt LebenBild: Noch 3 Wochen bis Heiligabend: Eine Futterspende schenkt Leben
Noch 3 Wochen bis Heiligabend: Eine Futterspende schenkt Leben
- Seit dem 7. November läuft der Spenden-Marathon für Tiere, die größte Futter-Spendenaktion für Straßen- und Tierheimtiere des Jahres. - Die Bilanz zur Halbzeit: 489.752 Kilogramm Futter. Tierfreund*innen sind nun aufgerufen, weiter mitzuhelfen, damit das große Ziel in diesem Jahr erreicht wird: eine Million Kilogramm Futter. - Noch bis zum 23. Dezember können Tierfreund*innen unter www.spendenmarathon-tiere.de Futter für Tiere in Not spenden. - Oder eine Futterspende zu Weihnachten verschenken: das perfekte Geschenk an alle, die Tiere liebe…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Informieren und Musik aus Rumänien hörenBild: Informieren und Musik aus Rumänien hören
Informieren und Musik aus Rumänien hören
… Sendungen bekommen. Infotainment-radio berichtet aus allen zugänglichen Informationen aus Rumänien bzw. aus beiden Staaten. Es gibt -bis auf die Freitagsendung- zu fast 100% rumänische Musik zu hören. In den Sendungen vor 20 Uhr können die Moderatoren auch internationale Musik spielen. Auf der Homepage www.infotainment-radio.ro findet der Besucher …
Bild: Kinder gestalten längsten Protestbrief der Welt gegen Hundmord in EuropaBild: Kinder gestalten längsten Protestbrief der Welt gegen Hundmord in Europa
Kinder gestalten längsten Protestbrief der Welt gegen Hundmord in Europa
Riesen Erfolg für die Aktion „Kinder für Straßenhunde“! Der längste Protestbrief der Welt von Kindern bricht mit 938 Metern alle Rekorde. Kinder aus ganz Europa nahmen an dieser weltweit einzigartigen Aktion teil und protestieren damit gegen die Ermordung von Straßenhunden in Europa. Die Kinder gestalteten sehr bewegende Bilder und Zeichnungen, die zeigen, …
Bild: 1 Km längster Protestbrief von Kindern gegen Hundemord an EU-Parlament übergebenBild: 1 Km längster Protestbrief von Kindern gegen Hundemord an EU-Parlament übergeben
1 Km längster Protestbrief von Kindern gegen Hundemord an EU-Parlament übergeben
Brüssel: Die Initiatorin der Aktion „Kinder für Straßenhunde“, Maja Prinzessin von Hohenzollern, übergab zusammen mit den Vereinen „Tierhilfe Hoffnung e.V. und „Schüler für Tiere e.V.“ den über 1 Km langen Protestbrief von Kindern gegen Hundemord in Europa an Vertreter des EU-Parlaments. Dieser wurde an EU-Vize-Präsident Othmar Karas, MEP Pavel Poc (Präsident …
Bild: Neu gegründeter Tierschutzverein “germaines herzensstreuner e. V.” stellt sich in Burgwedel vorBild: Neu gegründeter Tierschutzverein “germaines herzensstreuner e. V.” stellt sich in Burgwedel vor
Neu gegründeter Tierschutzverein “germaines herzensstreuner e. V.” stellt sich in Burgwedel vor
… Tierfreunde Wedemark, 12. September 2016 – Bereits im Slogan „Pfoten überwinden Grenzen“ ist die Philosophie des Wedemärker Tierschutzvereins „germaines herzensstreuner e. V.“ erkennbar: Straßenhunde und -katzen im europäischen Ausland, primär Rumänien, vor einem qualvollen Tod retten und in Deutschland sowie den deutschsprachigen Nachbarländern in neue …
Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. verfasst offenen Brief an Bundeskanzlerin
Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. verfasst offenen Brief an Bundeskanzlerin
Seit Monaten werden in vielen ukrainischen Städten im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 Straßenhunde brutal getötet. Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) forderte nun die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel auf, von Besuchen der Ukraine anlässlich der Fußball-EM abzusehen. "Der Boykott der Fußball-EM durch Vertreter der Bundesregierung …
Bild: Die Straßenhunde – bitte vergesst sie nicht…..Bild: Die Straßenhunde – bitte vergesst sie nicht…..
Die Straßenhunde – bitte vergesst sie nicht…..
… dem Shelter Neverland einen Zufluchtsort geschaffen und betreut und versorgt dort Hunde, die auf den Straßen keine Überlebenschance hatten. Aber nicht nur das. Auch die Straßenhunde und die Hunde im Horrorshelter Gladno Polje werden nicht vergessen. Hier hilft der Verein mit Futterspenden, damit auch diese Hunde keinen Hunger leiden müssen. Allein ist …
Bild: 37. Tier: Entspannte Vagabunden im sonnigen ChileBild: 37. Tier: Entspannte Vagabunden im sonnigen Chile
37. Tier: Entspannte Vagabunden im sonnigen Chile
… Das liegt wohl am kalten Humboldt-Strom, der von der Antarktis hier hereinströmt. Bei einem unserer Rundgänge durch die Straßen fällt mir etwas auf: Hier gibt es zahlreiche Straßenhunde. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Ländern und Städten sehen die Straßenhunde wohlgenährt und sehr gepflegt aus. Überall, wo man hinschaut, liegt der ein oder andere …
Bild: Pressemitteilung - Public Shelter in Giurgiu - Vertrag zur Kooperation eingegangenBild: Pressemitteilung - Public Shelter in Giurgiu - Vertrag zur Kooperation eingegangen
Pressemitteilung - Public Shelter in Giurgiu - Vertrag zur Kooperation eingegangen
… Nach langen Gesprächen mit unseren Partnern vor Ort entschloss sich unser Verein, kurzfristig diese 200 Hunde zu reservieren. Laut rumänischem Gesetz dürfen Straßenhunde nach 14-tägigem Aufenthalt im Tierheim getötet werden. Jeder Bürgermeister kann dies jedoch individuell entscheiden. Reservierte Hunde (auch von ausländischen Organisationen) müssen …
ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern wird mit höchster Auszeichnung der Stadt Kiew geehrt
ETN-Botschafterin Maja Prinzessin von Hohenzollern wird mit höchster Auszeichnung der Stadt Kiew geehrt
… Kiew, Oleksandr Mazurchak, selbst mit einer großen Auszeichnung überrascht. Die Prinzessin wurde mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Kiew "für ihren Einsatz zur Rettung von Straßenhunden auf humane Weise" geehrt, so der Wortlaut der Auszeichnung. Maja von Hohenzollern freute sich sehr über diese Ehrung und sagte Oleksandr Mazurchak: " Ich hoffe …
Bild: Der stumme Schrei der Hunde in Bosnien….Bild: Der stumme Schrei der Hunde in Bosnien….
Der stumme Schrei der Hunde in Bosnien….
Misshandelt, gequält, bestialisch ermordet, das ist der Alltag der Straßenhunde in Bosnien. Immer auf der Suche nach ein wenig Futter streunen die Hunde durch die Straßen Bosniens, teilweise mehr oder weniger schwer verletzt. Die Menschen dort sind wenig erbaut davon und versuchen, die Hunde zu verjagen, mit Tritten, mit Steinwürfen, mit Waffen oder …
Sie lesen gerade: Rumänische Straßenhunde: Sie sterben in Massen