(openPR) Pippi verabschiedet sich mit Besucherrekord
Sieben Wochen lang hat Pippi Langstrumpf in Sigmaringendorf Polizisten zum Narren gehalten, Kaffeekränzchen der feinen Damen gestört und den Unterricht in der kleinen Dorfschule durcheinander gebracht. Dabei hat sie große wie kleine Zuschauer im Naturtheater Waldbühne gleichermaßen begeistert. Am vergangenen Sonntag endete die Spielzeit für die Darsteller des sogenannten Kinderstücks.
Die Aktiven feierten im Anschluss an die letzte Vorstellung ihre „Halbzeitfeier“, denn für das Erwachsenenstück „Les Misérables“ geht es nach zwei spielfreien Wochenenden am 20. August in die zweite Halbzeit der Saison. Für alle Waldbühnler ist es immer ein äußerst spannender Moment, wenn der Vorsitzende Walter Kordovan bei der Halbzeitfeier die Zuschauerzahlen verkündet – und in diesem Jahr brachen die Anwesenden in großen Jubel aus, als sie die Besucherzahl für Pippi Langstrumpf hörten: 10270 Gäste hatten das lustige Stück nach Astrid Lindgren besucht. Nachdem in den letzten Jahren in Sigmaringendorf regelmäßig die Marke von zehntausend Zuschauern insgesamt übertroffen worden war, gelang dies erstmals seit langem wieder mit einem Stück allein – zuletzt waren vor elf Jahren ebenfalls über zehntausend Besucher in das Kinderstück geströmt. Auf dem Spielplan stand damals: Pippi Langstrumpf. Offenbar ist und bleibt die freche kleine Göre aus Schweden ein echter Zuschauermagnet.
Wer dieses tolle Ergebnis vor vier oder fünf Jahren prophezeit hätte, wäre wohl belächelt worden. In der Spielzeit 2007 wurden in beiden Stücken zusammen mit gut 9.000 weniger Zuschauer gezählt, als dieses Jahr im Kinderstück allein. Die Waldbühne-Verantwortlichen hatten sich damals schon gefragt, ob angesichts rückläufiger Kinder- und Schülerzahlen überhaupt noch jemals wieder so ein gutes Spielzeitergebnis angepeilt werden könnte. Doch seither geht es in Sigmaringendorf stetig bergauf: In der Vorsaison wurde ein Gesamtbesucherrekord aufgestellt, dieses Mal das beste Kinderstückergebnis seit vielen Jahren erzielt. Und angesichts der ebenfalls steigenden Reservierungszahlen für „Les Misérables“ schaut der Waldbühne-Vorstand recht fröhlich in die Zukunft: „Schon jetzt ist das eine absolut erfolgreiche Spielzeit“, so Walter Kordovan, der gleichzeitig darauf hinweist, dass für die Aufführungen vom 20. August bis zum Spielzeitende am 4. September die Reservierung von Karten empfohlen wird. Sie kann über das Internet (www.waldbuehne.de) oder ab dem 15. August auch wieder telefonisch (07571-3520) erfolgen.













