(openPR) Sigmaringendorf – Bissige Graugnome, heimtückische Wilddruden, aufgeregte Rumpelwichte und dazwischen zwei bis aufs Blut verfeindete Räuberbanden, das sind die märchenhaften Figuren in Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker „Ronja Räubertochter“. Am kommenden Samstag, 7. Juni feiert dieses Werk in der Theaterfassung von Annina Paasonen Premiere auf der Waldbühne Sigmaringendorf.
Kommt man in diesen Tagen auf die Freilichtbühne oberhalb der Lauchertmündung, so findet man stets geschäftiges Treiben vor. Die Bühnenbauer bringen letzte Verblendungen an, die Bühnenmalerin lässt mit ihrer Kunst schnöde Hartfaserplatten zu massiven Gesteinsmauern einer mittelalterlichen Räuberburg werden. Im Schminkraum lassen Jugendliche ihren Alltagslook hinter sich und verwandeln sich dank Bärten und Perücken in eine wilde Räuberbande. Die kleinsten Mitspieler werden mit grauer Farbe im Gesicht zu gefräßigen Gnomen und zwischendurch wuseln Techniker und verteilen Funkmikrofone an die Aktiven. Währenddessen gehen die Hauptdarsteller noch ein letztes Mal Laufwege und Textabfolgen durch und vergewissern sich, dass alle benötigten Requisiten am Platz sind. Dann noch ein letztes Mal den gefährlichen Sprung über den Höllenschlund üben… Keine Frage: Man spürt, dass die Premiere unmittelbar bevorsteht, Lampenfieber kommt auf, Nervosität macht sich breit. Und doch überwiegt eine Stimmung alles andere: Große Vorfreude auf das, was sich am Samstagabend hier abspielen wird. Zwei Stunden Unterhaltung für Groß und Klein mit einer der schönsten Geschichten der wohl berühmtesten Schwedin aller Zeiten: Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“.
Karten für das märchenhafte Treiben der Räuber im Mattis- und im Borkawald gibt es unter der Telefonnummer 07571/3520 (werktags 18-20 Uhr, an Spieltagen ab 10 Uhr bis zwei Stunden vor Spielbeginn) oder im Internet: www.waldbuehne.de. Aufführungen gibt es im Juni an jedem Samstag, außer dem 14., jeweils um 20 Uhr, sowie an allen Sonntagen um 14:30 Uhr, die Spielzeit läuft dann noch bis zum 3. August, eine frühzeitige Kartenreservierung wird empfohlen.











