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IT-Ressourcen einsparen: Vom Fat Client zum Thin Client

28.07.201110:36 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Düsseldorf, Juli 2011 — Die Migration vom Fat Client zum Thin Client bietet attraktive Möglichkeiten zur Einsparung von IT-Ressourcen. Erhebliche Einsparpotenziale bieten sich durch vereinfachte Administration und geringere Migrationskosten bei Updates oder Releasewechseln. Zudem sinken im Rahmen solcher Projekte Strom- und Wartungskosten für Hardware und durch die rein zentrale Speicherung der Daten ergibt sich ein Sicherheitsgewinn. Wird das Projekt gut durchgeführt, profitieren auch die Endanwender – zum Beispiel durch Fernzugriff von zu Hause oder einen Gewinn an Performance oder Flexibilität am Arbeitsplatz.



Folgendes Vorgehen hat sich bei der Scala Management Consulting GmbH bei Migrationsprojekten bewährt:

Erster Schritt: Applikationsportfolio entrümpeln.

Auf allen Arbeitsplätzen sammelt sich im Laufe der Jahre Software an, die nicht mehr benötigt wird. Sei es, weil sie nur für ein bestimmtes Projekt eingesetzt wurde oder weil sie technische Anforderungen abdeckte, die nicht mehr gegeben sind. Oftmals sind im Unternehmen auch verschiedene Software-Pakete für eine Funktionalität im Einsatz. Hier muss über eine Konsolidierung nachgedacht werden, auch wenn das nicht primär im Ziel des Thin Client-Migrationsprojektes liegt.

Zweiter Schritt: Plattformentscheidung – Terminal Server, Virtueller PC oder doch Notebook?

Aufgrund des bereinigten Applikationsportfolios kann pro Anwenderprofil entschieden werden, auf welche Plattform migriert wird. Funktionale Anforderungen wie mobiles Arbeiten müssen ebenso beachtet werden. Diese lassen sich nur im persönlichen Gespräch ermitteln. Erstaunlich ist immer wieder, wie viele Personen bereit sind, das eigene Notebook abzugeben.

Terminal Server bieten in der Regel ein reduziertes Applikationsspektrum, aber geringere Kosten und die Möglichkeit, neue Benutzer sehr schnell ins Unternehmen zu bringen. Virtuelle PC hingegen sind ebenso flexibel wie Desktops, verbrauchen aber mehr Ressourcen und müssen für neue Anwender erst erstellt werden. In diesem Schritt kann noch entschieden werden, dass Applikationen, die von vielen Personen genutzt werden, auf den Terminal Servern verfügbar gemacht werden, um diesen Personenkreis auch auf Terminal Server statt auf Virtuelle PC umzustellen. Für das Paketieren und Testen solcher Software ist genügend Zeit einzuplanen.

Dritter Schritt: Migration in den Testbetrieb.

Die alte Hardware verbleibt zunächst beim Anwender, wird aber soweit deaktiviert, dass aus dem PC oder Notebook eine Art Thin Client wird. In diesem Modus ist der Anwender gezwungen, bereits mit der neuen Plattform zu arbeiten, kann aber beim Auftreten von Problemen schnell wieder zurückgeschaltet werden. In dieser Phase werden sukzessive alle Anwender auf die neue Plattform gehoben.

In der frühen Testphase fallen oftmals Aspekte auf, die die Plattformentscheidung für die übrigen Anwender beeinflussen. Deshalb empfiehlt es sich, mit repräsentativen und technikaffinen Anwendern pro Funktionsbereich zu beginnen und diese von der neuen Plattform zu überzeugen. Diese helfen dann dabei, die mit einer solchen Umstellung verbundenen Ängste bei den Mitarbeitern abzubauen. Wichtig ist, dass diese Phase nicht mit dem Testbetrieb der neuen Infrastruktur an sich verwechselt werden darf. Die Infrastruktur muss bereits stabil und performant laufen, weil Probleme, die in dieser Akzeptanz prägenden Phase auftreten, der jeweiligen Plattform langfristig angelastet werden.

Vierter Schritt: Hardwaremigration.

Nach einem angemessenen Testzeitraum kann die alte Hardware abgebaut werden. Eine sichere Datenlöschung ist dabei ein wesentlicher Aspekt. Allerdings muss bedacht werden, dass Thin Clients für den Anwender doch anders zu bedienen sind als PC (z. B. Tastencode zum Sperren des Bildschirms). Auf eine Einweisung kann nicht verzichtet werden.

Ein nach dieser Vorgehensweise durchgeführtes Projekt hat auch während der Migration nur minimalen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Anwender.

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