(openPR) Energiewende, das ist das zentrale Thema in diesem Jahr. Nicht erst der wachsende Bedarf an „grüner“ Energie durch den Atomausstieg hat innovative Unternehmen wie die NESTRO Lufttechnik GmbH bewegt, nach alternativen Energieträgern und effizienter Nutzung bestehender Ressourcen zu forschen.
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat ihre diesjährige Thüringentour unter das Motto Energie gestellt. Sie besuchte im Juli 50 Thüringer Unternehmen, die auf dem Gebiet nachhaltiger Energiewirtschaft aktiv sind. So besuchte sie neben einem Solarkraftwerk in Apolda und dem Opelwerk in Eisenach am 20. Juli 2011 auch die NESTRO Lufttechnik GmbH in Schkölen.
Die NESTRO Lufttechnik GmbH entwickelt und produziert seit vielen Jahren energieeffiziente Maschinen und Anlagen mit Mehrwert, z.B. durch Rückgewinnung von Wertstoffen. Schon frühzeitig hat NESTRO erkannt, dass es rentabel sein kann, Reststoffe der Wertschöpfungskette neu zuzuführen und dass Umweltschutz nicht mit hohen Kosten verbunden sein muss.
Mit dem selbst entwickelten Heizsystem BRENNARO, das als Brennstoff Gedreidestroh nutzt, bietet NESTRO nicht nur den Landwirten sondern auch - aufgrund des vergleichbar geringen Marktpreises von Stroh - Betrieben mit großem Heizenergiebedarf eine interessante und umweltgerechte Alternative. Ein besonderer Fokus lag dabei immer auf der Klimaverträglichkeit. Das verbrennende Stroh setzt lediglich das CO2 frei, das während der Wachstumsphase der Pflanzen gebunden wurde.
Paulus Nettelnstroth, Gründer und Geschäftsführer der NESTRO Lufttechnik GmbH, nutzte die Gunst der Stunde und stellte schon während der Betriebsbegehung mit der Ministerpräsidentin politische Entscheidungen in Frage. Immer schwieriger sei es, einen Produktionsstandort mit 245 Mitarbeitern zu erhalten, denn durch neue Gesetzeslagen müsse immer wieder neu investiert werden. Großes Ärgernis sei derzeit ein zu errichtendes Regenwasserauffangbecken, dessen Nutzen für Unternehmen und Umwelt gegen Null gehe, für welches das Unternehmen aber eine nicht kalkulierte Investition von 200.000 € aufbringen müsse, so Nettelnstroth.
Christine Lieberknecht hatte ein offenes Ohr für die Sorgen des Unternehmers. Aufmerksam lauschte Sie den Ausführungen des Unternehmensgründers – besonders, als mit viel Stolz über die Entstehung und Entwicklung des Standortes Hainchen gesprochen wurde. Mit amüsanten Anekdoten unterhielt Paulus Nettelnstroth die aus Erfurt angereiste Abordnung.
Großes Lob sprach Frau Lieberknecht für den Mut und das Engagement Paulus Nettelnstroths aus: Unternehmen mit Visionen sind wichtig für die Region und bringen neue Impulse für stabiles Wachstum, so die Ministerpräsidentin. Die Entwicklung energieeffizienter und ressourcenschonender Technologien sei ein weiterer Schritt in eine umweltfreundliche Zukunft.











