(openPR) Die Anschläge vom vergangenen Freitag schockierten die Welt. Zahlreiche Menschen nehmen Anteil an den Ereignissen, drücken ihre Fassungslosigkeit gegenüber den grausamen Taten aus und bekunden Beleid für die verletzten Überlebenden und die Angehörigen der Opfer.
Auch der Musiker „2schneidig“ zeigt sich schockiert und betroffen von den Taten und Motiven des norwegischen Massenmörders – schließlich zeigt 2schneidig seit Jahren gesellschaftliches Engagement und setzt sich aktiv für Integration und gegen Rassismus ein.
Gerade Anfang Juni gestaltete 2schneidig das exklusive musikalische Rahmenprogramm einer Veranstaltung mit Bundespräsident Christian Wulff, der zu dem Thema „Wie viel Integration braucht die Demokratie?“ in der Dresdener EnergieVerbund Arena / Eisarena sprach und diskutierte. Dort spielte 2schneidig am Folgetag auch anlässlich eines Vortrages mit anschließender Diskussion von und mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, bei dem es um das Thema Sicherheit im Internet ging: „Staat, Unternehmen und User – Wer sorgt für Sicherheit und Vertrauen im Netz?“. Beide Veranstaltungen, die 2schneidig musikalisch umrahmte, griffen kontroverse Themen auf, die anlässlich der Ereignisse aus Norwegen vom vergangenen Freitag eine neue Brisanz und gesellschaftliche Relevanz erhalten.
Inzwischen hat der 32-Jährige Attentäter Anders Behring Breivik seine blutige Schuld vor dem Haftrichter in Oslo gestanden. Am Freitag, den 22. Juli beging er einen Bombenanschlag auf das Osloer Regierungsviertel und richtete anschließend ein Massaker auf der norwegischen Insel Utøya an. Die traurige Zahl der Todesopfer wurde nun von der Polizei auf insgesamt 76 korrigiert. Die Reaktionen auf die Ereignisse sind überwältigend. Am Montag gedachte ganz Norwegen der Opfer mit einer Schweigeminute; anschließend nahmen Hunderttausende öffentlich Abschied. Als äußerst problematisch erwiesen sich bisherige Vermutungen zum Tathergang und den Motiven des Attentäters, der Kontakt zu rechtsextremen Kreisen gepflegt haben soll. Hinweise ergeben sich u.a. aus einem vom Täter vor den Anschlägen im Internet veröffentlichten Manifest, das über 1500 Seiten umfasst. Neben Details zur Planung und Durchführung der Anschläge gibt es Textpassagen, die auf extrem rassistische und rechtsradikale Motive schließen lassen und eine starke Ablehnung gegenüber multikultureller Gesellschaften ausdrücken. So habe Breivik beispielsweise sein Land vor dem Islam und dem Marxismus verteidigen wollen.
2schneidig engagiert sich seit Beginn seiner musikalischen Karriere im Jahr 2000 an Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen, wo er sich aktiv für die nächste Generation einsetzt und Präventionsarbeit leistet, um Werte wie Respekt und gesellschaftliches Füreinander zu vermitteln und zu fördern. Er setzt sich für Integration sowie gegen Drogen und Gewalt ein, gestaltet erfolgreich Sucht- und Gewaltpräventions-Workshops, Projekttage und -wochen sowie Anti-Rassismus- und Integrations-Seminare. Die aktuellen Ereignisse aus Oslo bestätigen erneut die Dringlichkeit, solche Arbeit zu leisten und bestärken 2schneidig in seiner Fokussierung auf gesellschaftliches Engagement, um seinen möglichen Beitrag zu leisten, solch erschütternden und grausamen Taten, wie sie in Norwegen passiert sind, in Deutschland zu verhindern.










