(openPR) Berlin. Die entwicklungspolitische Organisation ONE hat positiv auf die Ankündigung von Bundesminister Niebel reagiert, Deutschlands Soforthilfe für die Hungersnot in Ostafrika auf 30 Millionen Euro anzuheben. Nun müssten weitere Schritte folgen.
Der Deutschlanddirektor der Organisation, Tobias Kahler, kommentierte: „Deutschland zeigt eine Reaktion auf die sehr ernste Lage und das ist gut. Wir hoffen auf weitere Schritte aus Deutschland und auch von anderen Gebern, die bislang noch langsam reagieren. Beachten wir, dass ein Land wie Kenia bereits knapp 34 Millionen Euro angekündigt hat.“
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) organisiert heute einen Notfallgipfel, um die Hungerkrise am Horn von Afrika zu beraten. Eine Gruppe internationaler Künstler und Akteure der Zivilgesellschaft um den Musiker Bob Geldof hatte die Gipfelteilnehmer in einem offenen Brief zu dringendem Handeln aufgefordert.
Kahler forderte zudem, nach der Soforthilfe auch die langfristige Problemlösung in den Blick zu nehmen. „Jenseits der unmittelbaren Not brauchen wir auch langfristige Investitionen in Landwirtschaft, um sicher zu stellen, dass die Ärmsten sich selbst ernähren können.“











