(openPR) SCHWALMTAL. Der Rotary Club Viersen-Schwalm-Nette und die Niederrheinwerke Schwalm-Nette unterstützen die Arbeit des Kinderdorfs Bethanien in Schwalmtal mit insgesamt 8.000 Euro. Das Bethanien Kinderdorf in Waldniel bietet etwa 120 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Zuhause. Die meisten der jungen Bewohner des Kinderdorfes kommen aus Familien, die mit der Erziehung überfordert sind. Die besonderen Bemühungen des Kinderdorfes wurden jetzt vom Rotary Club Viersen-Schwalm-Nette und den Niederrheinwerken Schwalm-Nette gewürdigt.
Insgesamt betragen die Zuwendungen 8.000 Euro. Davon stammen 5.000 Euro vom Rotary Club Viersen-Schwalm-Nette. Frank Kindervatter, bis vor kurzem Präsident des Clubs: „Bei Rotary ist eine Spende in dieser Größenordnung für eine regionale Einrichtung ungewöhnlich. Damit würdigen wir die ausgezeichnete Arbeit des Kinderdorfs, das für die Region, aber auch darüber hinaus Bedeutung hat.“
Der Inner Wheel Club Viersen-Schwalm-Nette, die Vereinigung der Ehefrauen der Rotarier, unterstützt die Kinderdorf-Arbeit mit 500 Euro. „Die Förderung von Kindern und Jugendlichen liegt uns sehr am Herzen. Deshalb unterstützen wir die Arbeit des Kinderdorfs besonders gerne“, sagt Marita Scieszka, die vormalige Inner Wheel-Präsidentin. Das Geld für den sozialen Einsatz bringt der Inner Wheel Club beispielsweise durch Bazare und Aktivitäten wie Kunstversteigerungen auf.
Die Niederrheinwerke Schwalm-Nette als lokaler Energieversorger unterstützen das Kinderdorf mit einem Betrag von 2.500 Euro. „Wir spenden diesen Betrag in Form einer Energielieferung oder einer Energieberatung. Damit können wir dem Kinderdorf unmittelbar und ganz praktisch helfen“, so Tafil Pufja, Prokurist bei den Niederrheinwerken Schwalm-Nette.
Kinderdorfleiter Dr. Klaus Esser und Hans-Josef Lohmanns, der 1. Vorsitzende des Freundeskreises Bethanien Kinderdorf e.V., freuen sich über die Zuwendungen. „Wir werden den Betrag nutzen, um einen geplanten Neubau zu realisieren, der im kommenden Jahr gebaut werden soll“, so Dr. Esser.
„Vielleicht ist es in der öffentlichen Wahrnehmung nicht ganz verständlich, warum wir ein neues Gebäude brauchen, wo es doch hier so viele schöne Altbauten gibt. Aber wir brauchen ein richtig großes Haus, das bis zu 12 Kindern Platz bietet“, erklärt Hans-Josef Lohmanns. Die alten Häuser träfen in der Regel nicht den modernen Bedarf, so Esser und Lohmanns. Ein Neubau werde deshalb in naher Zukunft unumgänglich, wenn man die weitere Aufnahme von Kindern und Jugendlichen ermöglichen wolle.
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