(openPR) Ein wahres Feuer haben sie entfacht, die Beiden, Mounir Mahmalat und Philipp Quiering, bekannt als "Habanera Duo". Sie verwandelten den sonst so beschaulichen Kammermusiksaal der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf zu einem emotionsaufgeladenen Kessel, der zu explodieren drohte. Ob der Feuertanz von Manuel De Falla oder die Burlesque (op. 97) von Nikolai Kapustin, ebenso wie Irish-Folk oder das Intermezzo aus der Oper "Goyescas" von Enric Granados: immer waren die Virtuosen erfrischend authentisch, ehrlich zu den Kompositionen, zum Publikum und zu sich selbst. Die Leichtigkeit mit der auch schwierige und zudem schnelle Passagen, große Tonsprünge, Doppelgriffe, Triller und Glissandi zu hören waren, ließen so manchem Zuhörer den Atem stocken. Die sonore Klangsubstanz des Cellos (Mounir Mahmalat) sowie die tänzerische Leichtigkeit des Pianos (Philipp Quiering) überzeugten im zartesten Piano genauso wie im akzentuierten, rhythmischen Fortissiomo. Das die Beiden sich verstehen hört man ihren Vorträgen deutlich an. Ihre Bühnenshow entwickelt sich ebenso systematisch zu einem Höhepunkt der besonderen Art - man muß das Habanera Duo einfach gern haben. Musikalisch erfrischt und durch das aufregende Schauspiel gebannt tobte das Publikum lange vor Begeisterung. Nach drei Zugaben waren die Künstler am Ende ihrer Kräfte angelangt.








