(openPR) Neues Angebot bringt erstmals in Hamburg Betroffene, Angehörige und Experten an einem Tisch
Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen wie Angststörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen oder Depressionen brauchen schnell Unterstützung. Werden die Patienten dann behandelt, ändert sich ihr Verhalten in ihrem sozialen Umfeld wie Familie, Arbeit oder Freunde. Jedoch fehlen oft Angebote, die Angehörige und das Umfeld der Patienten gemeinsam mit Experten an einem Tisch einbeziehen.
In der Schön Klinik Hamburg Eilbek wird künftig nicht nur den Patienten eine Therapie angeboten, sondern begleitend werden das Lebensumfeld und die Behandler einbezogen. Hierzu entsteht in Hamburg erstmalig ein neues Angebot zum gemeinsamen Austausch, bei dem der Patient mit seinen Angehörigen und Experten zusammen kommt. Denn ebenso wie die Behandlung ist das Denken, Handeln und Fühlen von Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung für Außenstehende kaum nachzuvollziehen. Insbesondere Angehörige kommen in der Arbeit bzw. im Kontakt mit Betroffenen immer wieder an ihre Grenzen und kennen häufig wenig, was Betroffene in Ihren Therapien erarbeiten. Die Hamburger Borderline-Trialoge geben künftig in regelmäßigen Treffen Hilfestellungen, schaffen Kontakte und laden die Beteiligten zum Austausch der gemachten Erfahrungen ein, etwa z.B. bei Schwierigkeiten in der Partnerschaft. "Borderline-Betroffene sind Experten in eigener Sache, Angehörige haben eine wichtige Funktion bei der Alltagsbewältigung und vollwertigen gesellschaftlichen Integration. Wir als Experten haben das therapeutische Know-how.Diese Kompetenzen wollen wir durch den Trialog gemeinsam nutzen," erklärt Chefarzt PD Dr. Kienast.
Weitere fachliche Informationen erhalten Interessierte unter Tel. (040) 20 92 - 14 31.
Alle Termine und weitere Informationen im Internet unter
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/eil/akt/events/patient/termin/03834/






