(openPR) Einsatz notwendiger Pflegeutensilien bestimmt die Zeit
- Zum Zähneputzen gehört mehr als die Zahnbürste
- Alternativen bei Zeitmangel
- Bewusste Zahnpflege steuert Ernährung
Berlin (zahnärzte edelweiss/15.07.2011) „Zwei Minuten Zähneputzen täglich reichen nicht aus“, sagt Dr. Simone Schauer, Zahnärztin in Berlin Charlottenburg. Sie und ihre Kollegen in der Zahnarztpraxis edelweiss bieten den Patienten regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung in der Praxis an. Doch das ersetzt keineswegs das richtige Zähneputzen daheim. Simone Schauer schätzt den täglichen Zeitaufwand dafür auf ca. 10 min, einmal morgens, einmal abends. Dabei gehört zum Zähneputzen mehr als die Zahnbürste. Für die Reinigung der Flächen zwischen den Zähnen benötigt man Zahnseide und Zwischenraumbürstchen. Diese Bereiche beim Putzen auszulassen, ist riskant, denn hier siedeln sich bevorzugt Bakterien an. Ähnliches gilt für die Oberfläche der Zunge. Sie wird deshalb mit einem so genannten Zungenschaber von Belägen gereinigt. Eine fluoridhaltige Zahnpasta und ein antibakterielles Mundwasser vervollständigen die Utensilien für die Zahnpflege. „Die Produkte sind zwar bekannt, werden häufig jedoch nicht konsequent genutzt“, meint Simone Schauer.
Die meisten Menschen putzen regelmäßig ihre Zähne, haben dafür aus verschiedenen Gründen aber nur ein begrenztes Zeitfenster übrig. Statt deswegen den Finger zu heben, möchte die Charlottenburger Zahnärztin ihren Patienten Wege zum effizienten Zähneputzen zeigen. „Wer sich abends ausgiebig seinen Zähnen widmet, kann das Putzen am Morgen auch mal verkürzen“, schlägt sie vor. Drei Minuten sollte man sich dennoch Zeit nehmen. Solange brauchen die Fluoride in der Zahnpasta, um ihre Wirkung zu entfalten. Also zwei Minuten putzen und die dritte hinterher zum „Fädeln“ verwenden. Damit ist der Einsatz von Zahnseide gemeint. Besonders bei eng stehenden Zähnen sorgt sie dafür, dass auch die noch verbliebenen Beläge in den Zwischenräumen entfernt werden. Zum Schluss gründlich spülen und das Wasser durch die Zähne pressen. So werden auch winzige, beim Putzen schon gelockerte Speisereste und Beläge heraus geschwemmt. Für die schnelle Zahnpflege zwischendurch, nach dem Mittagessen beispielsweise, rät Simone Schauer den Patienten ihrer Praxis ebenfalls zu Zahnseide und empfiehlt spezielle Zahnputztücher. Auch gründliches Mundausspülen macht nur wenig Aufwand.
Einmal ausgiebiges Zähneputzen am Tag aber muss sein. Der Abend eignet sich schon deshalb dafür, weil der Zeitdruck des Tages nachlässt. Wer säurehaltige Speisen und Getränke, etwa Obst oder Rotwein, zu sich genommen hat, sollte mit dem Zähneputzen etwa eine Stunde warten. Nach der Säureattacke ist der Zahnschmelz aufgeweicht. Man würde ihn quasi von den Zähnen herunterputzen und hätte in der Folge frei liegende Zahnhälse. Um die Wirkung von Säuren zu entschärfen, kann man deshalb abschließend Käse essen. Bei der abendlichen Zahnpflege ist Eile fehl am Platze. Auch wenn sich der Rest der Familie darüber muckiert, dass das Bad so lange belegt bleibt. Genau dieses Argument hat vermutlich in der Vergangenheit bei Millionen Menschen dafür gesorgt, das Zähneputzen als meist letzten Punkt der Körperpflege nicht mehr so genau zu nehmen. Zahnärztin Schauer plädiert auch deshalb für bewusstes Putzen. „Es ist wichtig, den Zähnen bei der Reinigung echte Aufmerksamkeit zu schenken. Man spürt dann intuitiv, was ihnen gut tut und was nicht, selbst im Hinblick auf die Ernährung.“ Weiterführende Informationen unter www.zahnaerzte-edelweiss.de.











