(openPR) Immobilienmakler Filippo Mannella aus Neunkirchen-Seelscheid setzt beim Hausverkauf auf „Home Staging“.
Filippo Mannella und seine Kollegin tragen zwei große Kisten ins Haus. Cremefarbene Handtucher liegen neben roten Kerzen, obenauf ein Pluschlowe. Er wird spater das Kinderzimmer bewachen. Das Einfamilienhaus in Neunkirchen-Seelscheid zwischen Koln und Bonn steht seit kurzem leer und wartet auf einen Kaufer. Der Makler bereitet es fur Fotos und erste Besichtigungen vor.
„Es soll lebendig und herzlich aussehen, ohne aufdringlich zu wirken“, erklart Filippo Mannella. Er stellt die Kerzen auf das Kaminsims und holt frische Blumen aus dem Garten. Fur die Expose-Fotos entfacht er sogar ein Feuer im Kamin. Im Badezimmer legt das Team farblich passende Handtucher uber den Rand der hellblauen Badewanne, faltet das Ende der Toilettenpapierrolle zu einer kleinen Spitze und verteilt ein paar helle Steine auf der Ablage neben dem blau-weiß-gestreiften Leuchtturm aus Holz. „Mit wenigen Handgriffen erreicht man einen Effekt wie im Hotel. Man kommt rein und denkt: Ach, das ist ja nett hier“, sagt Filippo Mannella.
„Home Staging“ lautet der Fachbegriff fur das professionelle In-Szene-Setzen einer Immobilie mit dem Ziel, sie zu verkaufen. Der Trend entstand 1985 in den USA, mittlerweile gibt es auch in Deutschland spezialisierte Agenturen. Bei Mannella Immobilienservice gehort „Home Staging“ schon seit knapp zehn Jahren fest zum Arbeitsalltag. Geschaftsfuhrer Filippo Mannella ließ sich und seine Mitarbeiter schulen, setzte sich mit Farbenlehre und Feng Shui auseinander. „In meinem beruflichen Umfeld war ich einer der ersten, der sich damit beschaftigt hat“, erzahlt er. „Die Aufbereitung der Hauser ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit und die Basis fur eine erfolgreiche Vermittlung. Gerade in schwierigen Zeiten wie wahrend der Wirtschaftskrise haben wir uns verstarkt darauf konzentriert. Das hat sich bewahrt.“
Der Noch-Eigentumer des Hauses in Neunkirchen-Seelscheid lebt mehr als 100 Kilometer entfernt. Deshalb ubernimmt das Team von Mannella Immobilienservice einen Teil der Verschonerungsarbeiten. Wohnen die Eigentumer noch im Haus, erklart der Makler ihnen genau, zu welchen Veranderungen er rat und wie sie beim Besichtigungstermin punkten konnen. Oft sind das Kleinigkeiten, zum Beispiel mit frisch gekochtem Kaffee fur einladenden Duft zu sorgen. Manchmal empfiehlt Filippo Mannella aber auch, eine Wand neu zu streichen oder einen fleckigen Teppich auszutauschen. „Dann ist Uberzeugungsarbeit gefragt, denn wer sein Haus verkauft, mochte kein Geld mehr hineinstecken. Doch nur dadurch lasst sich oft der gewunschte Kaufpreis erzielen.“
Eines ist dem Makler besonders wichtig: „Es geht nicht darum, etwas zu verstecken oder zu verfalschen. Wir wollen einfach nur zeigen, wie schon man wohnen kann. Die Interessenten sollen sich vorstellen konnen, dort zu leben.“ Dafur ist in Neunkirchen-Seelscheid jetzt alles vorbereitet. In drei bis vier Monaten, so hofft Filippo Mannella, wird das Haus einen neuen Eigentumer gefunden haben.













