(openPR) Kreta: Ikarus erhob sich von hier mit der Hilfe von Daedalus in die Lüfte, und König Minos baute das Labyrinth für den Minotaurus. Doch die Insel zwischen Europa und Afrika ist mehr als nur Schauplatz zahlreicher Mythen, sie blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Der reich bebilderte Band „Kreta in römischer Zeit“ (Philipp von Zabern) von Tilmann Bechert beleuchtet die bedeutsame Epoche der Geschichte Kretas, als die Insel römische Provinz war. Neben der frühen minoischen Kultur, die als erste europäische Hochkultur gilt, prägte besonders der Einfluss des Römischen Reichs die Insel nachhaltig.
Nach einer Einführung in die Forschungsgeschichte und die Besonderheiten der kretischen Landschaft, berichtet der Autor vom Ende der hellenistischen und dem Beginn der römischen Epoche im 1. Jahrhundert v. Chr. auf der Insel. Mit den Römern begann die kulturelle Blüte, sozialer Wohlstand und wirtschaftlicher Fortschritt, begleitet von einer politischen Friedenszeit. Der Band erläutert, wie sehr das neue Herrschaftssystem das Leben der Insel-Bewohner veränderte. Im Mittelpunkt stehen der Zeitabschnitt von der späten Republik bis zur hohen Kaiserzeit und die danach folgende spätrömisch-frühbyzantinische Ära. Zisternen, Aquädukte, Thermen und vor allem die antike Stadt Gortyn – Sitz des römischen Statthalters – zeugen neben Heiligtümern und ländlichen Villen von der glanzvollen Periode römischer Kultur auf Kreta.
Einzigartige Aufnahmen der berühmten römischen Bauwerke und Denkmäler zeichnen diesen Band aus, der diese wichtige Epoche der Inselgeschichte erstmalig vorstellt und die beliebte Mittelmeerinsel in einem anderen Licht erstrahlen lässt.
Tilmann Bechert
Kreta in römischer Zeit
Philipp von Zabern
112 S., 112 meist farbige Abb.
geb. mit Schutzumschlag
€ 29,90 (D) / sFr 41,90
ISBN 978-3-8053-3901-8












