(openPR) Es kommt nicht alle Tage vor, dass auch Asterix und Obelix eine Rolle bei Wirtschaftsveranstaltungen zukommt. Am 10. Juni 2011 war dem so. Bei der Ehrung der Nominierten für den Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung in Würzburg, verlebten die Anwesenden einen ereignisreichen Tag.
Der Berliner Platz 12, der Sitz der Filiale der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, war am 10. Juni 2011 eine gute Adresse. Besonders für den Mittelstand der Region Mainfranken. An diesem Tage versammelten sich dort zahlreiche Vertreter mittelständischer Unternehmen und Einrichtungen des Landkreises. Das, worum es ging, waren sie selbst, ihre Firmen und ihre Leistungen. Wohltuend aufgefallen sind sie der Oskar-Patzelt-Stiftung, jener Stiftung also, die im Mittelstand den Motor für Innovation und Wohlstand sieht. Darum verleiht sie alljährlich den Großen Preis des Mittelstandes – den hochbegehrten deutschen Wirtschaftspreis.
„Der Mittelstand ist eine tragende Säule der Wirtschaftskraft der Region Würzburg!“ Der das sagte, ist Adolf Bauer, 2. Bürgermeister von Würzburg. Auch ihn zog es in die Würzburger Bankfiliale, wo regional tätige Unternehmer und Abgesandte der Stadt und des Landkreises gespannt darauf warteten, was die Oskar-Patzelt-Stiftung ihnen Außergewöhnliches zugutehielt. Als Vertreter der Stadt Würzburg dürfte Bauer eine besondere Freude am Würzburger Landkreismarketing gehabt haben. Hierbei handelt es sich zwar um eine kommunale Einrichtung, aber was diese Anlaufstelle für Unternehmen und Ideen so besonders macht, ist, dass sie mehr als Dienstleister denn im Gewand eines Amts in Erscheinung tritt. Klarer Fall: nominierungswürdig!
Asterix nach Franken versetzt
Im Mittelpunkt des Geschehens aber stand die Übergabe der Urkunden, welche den Unternehmen bescheinigten, ihrem Ziel „Großer Preis des Mittelstands 2011“ ein Stück näher gekommen zu sein. Zu den originellsten Gästen des Tages zählte sicher auch Dr. Gunther Schunk. Er vertrat nicht nur den nominierten Fachverlag Vogel Business Media GmbH & Co. KG, sondern als Referent auch den Standpunkt, dass die Begriffe Heimat und Region und Zugehörigkeit auch im modernen Wirtschaftsleben noch lange nicht ausgespielt hätten. Im Gegenteil. Kurios an dem Manne: Er gehörte zu einem Dreigestirn, welches die Abenteuer von Asterix und Obelix ins Mainfränkische übersetze. Mit Kostproben aus dieser Zeit, welche einen Übertrag von gallischen zu fränkischen Verhältnissen beinhaltete, untermauerte er ein ums andere Mal die Bedeutung einer Region als Wirtschafts- und Wohlfühlraum für seine Menschen.
Ein Ansatz, der auch sehr Johannes Bauer aus der Seele sprach. Der Diplom-Bankbetriebswirt und Leiter der Würzburger Niederlassung ist, wie die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich selbst auch, an der Stärkung der regionalen Wirtschaft interessiert. So durfte Bauer mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als zufrieden sein, schließlich wohnten seine Gäste einer Veranstaltung bei, bei der Unternehmensvertreter in gelöster Atmosphäre stilvoll Bewirtung erfuhren, Austausch pflegten, und bei der Visitenkarten den Besitzer wechselten und neue Verknüpfungen entstanden.
Die Moderation der Veranstaltung lag erneut in den Händen von Robert Knitt und Markus Häggberg. Robert Knitt ist so etwas wie das Gesicht der Oskar-Patzelt-Stiftung in Franken. Als Servicestellenleiter betreut und bewertet der Burgkunstadter ehrenamtlich die Unterlagen, die ihm die am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen anvertrauen. Das ehrenamtliche Einbringen für den Großen Preis sowie den Mittelstand passiert hierbei sowohl beim Teilnehmer, als auch beim Servicestellenleiter. Vielleicht liegt der Grund dafür, weshalb der Große Preis des Mittelstands in der Wirtschaft so hoch angesehen ist, ja gerade in dem Umstand, dass er nicht dotiert ist. Somit ist der Wettbewerb ein sichtbares Zeichen dafür, dass Wertschätzung nichts mit Geld zu tun haben muss, so wie es oftmals erscheint. Was die Unternehmen letztlich so besonders macht, erfuhren die Zuhörer durch die Anmoderationen von Markus Häggberg. In einer ihm eigenen Mischung aus Information und Unterhaltung bot der Journalist und Schriftsteller so etwas wie philosophisches Infotainment. Individuell zugeschnitten auf jedes Unternehmen, getragen von Wertschätzung und Humor.
Verlosung inklusive
Aber auch für erfolgreiche Unternehmen gilt, dass sie nur von dem leben können, was sie verkaufen. Darum gehörte zu den Highlights der Veranstaltung auch die Verlosung dreier Vertriebsseminare von Vertriebscoach Werner Möstl. Neben dem fachlichen Wissen, wird nun auch die Erfahrung dieses Mannes drei Unternehmen dabei helfen, das zu verbessern, was Werner Möstl als nicht so schwierig wie oftmals angenommen ansieht. Sein Motto: Vertrieb kann so einfach sein.
Die nominierten Unternehmen im Einzelnen: Beckhäuser Personal & Lösungen aus Würzburg, BFP Wirtschaftssozietät Fraas & Partner aus Würzburg, Göde Gruppe aus Waldaschaff, Hotel Lamm aus Höchberg, InnoSenT GmbH aus Donnersdorf, Kneipp Werke aus Würzburg, Landkreis Würzburg (Landkreismarketing), Post-Hotel aus Würzburg, Scheba Elektromaschinenbau GmbH aus Schweinfurt, s. Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG aus Rottendorf, SSI Schäfer Noell GmbH aus Giebelstadt, Trips GmbH aus Grafenrheinfeld, Uhlmann & Zacher GmbH aus Waldbüttelbrunn, va-Q-tec AG aus Würzburg, Vogel Business Media GmbH & Co. KG aus Würzburg, Wagner Sicherheitstechnik GmbH aus Würzburg, Weigang AG aus Ebern, Wolf Blechbearbeitung GmbH aus Volkach, Würzburg Stadt und Landkreis (Sonderpreis Kommune des Jahres)













