(openPR) Ausstellung im Foyer des Rathauses in Erlangen
Ausstellungsdauer Mittwoch, 13. Juli 2011 bis Freitag, 22. Juli 2011
Eintritt frei
Gezeigt werden großformatige Farbfotos von vier Fotografen aus Taiwan, die alle Aspekte, die die Republik China auf Taiwan prägen, in ästhetischer Weise zur Geltung bringen. Die Aufnahmen zeigen beeindruckende Naturschönheit, den Wechsel der Landschaften im Jahresrhythmus, darstellende Kunst und das religiöses Leben der verschiedenen Volksgruppen des Landes. Taiwan, eine Insel mit ungefähr 36 Tausend Quadratmetern Fläche, in etwa so groß wie die Schweiz, jedoch weitaus dichter besiedelt mit einer Bevölkerung von über 23 Millionen Menschen, bietet tropische, halbtropische und gemäßigte Klimazonen. Durch diese klimatische Vielfalt ergeben sich fruchtbare Täler mit riesigen Reisfeldern, tropische Bambuswälder, Felder mit Raps und Lilien, hohe Berge mit schneebedeckten Gipfeln, azurblaue Seen und zerklüftete Felsküsten.
Durch die Ureinwohner, verschiedene Einwanderungswellen vom chinesischen Festland und die bewohnten kleinen Nachbarinsel mit ihrer eigenen Kultur, hat sich eine große Vielfalt in den darstellenden Künsten und religiösen Bräuchen entwickelt. All dies, gesehen mit dem künstlerischen Blick der vier exzellenten Fotografen, zeigt die außergewöhnliche Ausstellung.
Die Fotografen haben jahrelang die Hauptinsel Taiwan und die kleinen Inseln, die zu Taiwans Staatsgebiet gehören, kreuz und quer bereist, um einzigartige und typische Szenen fotografisch einzufangen. Hohe Fotokunst ist hier gepaart mit der Leidenschaft des Einzelnen für sein Land:
Bei Chen Chih-hsiung ist es die überwältigende Natur Taiwans, mit ihren azurblauen Seen, bewaldeten Bergen und saftig grünen Ebenen. Er zeigt die Interaktion zwischen Mensch und Natur und den jahreszeitlichen Rhythmus von Landschaft und Meer.
Lui Chen-hsiang hat sich ganz der Fotografie von Tanz und Schauspiel, Bewegung und Licht verschrieben. Er ist seit langem der Chronist von Taiwans Ballett- und Tanzszene sowie der Theaterlandschaft.
Huang Ting-sheng wiederum hat über 20 Jahre mehr als 500 religiösen Festen und Ritualen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen Taiwans beigewohnt und sie mit der Kamera aufgenommen - sensibel, einfühlsam, ohne Tabus zu verletzen.
Der Fotograf Chi Po-lin, schließlich hat eine außergewöhnliche Perspektive gewählt um Naturerscheinungen und von Menschenhand gestaltetes abzulichten. Er hat in den vergangenen mehr als 10 Jahren in mühevollen Hunderten von Stunden im Helikopter in Höhen zwischen 300 und 14 000 Fuß über 200 000 Bilder aus der Vogelperspektive aufzunehmen, von denen eine beeindruckende Auswahl von Bildern gezeigt wird.
Insgesamt eine eher überschaubare Ausstellung mit 40 Exponaten, jedoch umso aussagkräftiger und außergewöhnlicher.







