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Rechtsextreme Gewalt gesellschaftlich ächten – Demokratische Jugendarbeit stärken

12.07.201111:02 UhrVereine & Verbände
Bild: Rechtsextreme Gewalt gesellschaftlich ächten – Demokratische Jugendarbeit stärken

(openPR) Die Jungen HumanistInnen, der Jugendverband im Humanistischen Verband Deutschlands, Landesverband Berlin e.V., erklären:

Die Jungen HumanistInnen (JuHu) verurteilen den feigen Brandanschlag in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni 2011, auf die Falkeneinrichtung, das Anton-Schmaus-Haus in Neukölln, aufs Schärfste. Die Werte unserer Jugendarbeit umfassen Toleranz, Demokratie, die Gleichberechtigung aller sozialen und kulturellen Gruppen sowie ein friedliches Zusammenleben.

Der Vorstandsvorsitzende von JuHu, Ronny Vogler, sagte: „Gewalt als Mittel zu nutzen, um eine andere politische Meinung zu propagieren, widerspricht unserem Streben, in einem gemeinsamen demokratischen Diskussionsprozess für eine bessere Gesellschaft einzustehen. Diese Art der Meinungsäußerung torpediert die Arbeit mit Jugendlichen in Berlin und zerstört die Grundlage eines gemeinsamen Entwicklungsprozess für eine friedliche Zukunft. Sie ist und kann keine Alternative sein.“

Der rechtsextreme Hintergrund der Tat führt bei uns zu Entsetzen und widerspricht deutlich unseren Forderungen der Jugendarbeit in Berlin. Es handelt sich hierbei um einen Anschlag auf eine Jugendfreizeiteinrichtung, in welcher aktiv demokratische Jugendarbeit betrieben wird – und welche jetzt den Jugendlichen vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Als HumanistInnen wollen wir Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus entgegen wirken und solidarisieren uns daher mit dem demokratischen Jugendverband SJD - Die Falken. Gegen die zunehmenden Neonaziangriffe in Berlin muss ein breiter Konsens in der Gesellschaft gefunden werden, an dem wir uns als JuHus aktiv beteiligen. - Wir fordern eine schnelle und umfassende Aufklärung des Anschlages und schnelle, unbürokratische Hilfen für das Anton-Schmaus-Haus. Nur so kann dieses rasch seine Arbeit wieder aufnehmen und somit ganz konkret zeigen, dass rechtsextreme Gewalt in Berlin keine Chance hat.

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