(openPR) Die individuelle Betreuung durch einen ehrenamtlichen Mentor ist ein zentraler Bestandteil des Roland Berger Schülerstipendiums für begabte Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Am Samstag würdigte Ministerin Sylvia Löhrmann das freiwillige Engagement der insgesamt 40 Mentoren der Roland Berger Stiftung aus Nordrhein-Westfalen.
Düsseldorf, 11. Juli 2011: Sie sind zwischen 25 und 75 Jahre alt, großteils Akademiker und üben die unterschiedlichsten Berufe aus: Die ehrenamtlichen Mentoren der Roland Berger Stiftung, die die Stipendiaten der Stiftung als Vertrauensperson und Mittler zwischen Elternhaus, Schule und Stiftung auf ihrem Weg zum Abitur begleiten. Am Samstag versammelten sich die Mentoren aus Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, um sich über ihre Erfahrungen mit ihren Mentees auszutauschen. Ministerin Sylvia Löhrmann nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich einen Einblick in das Mentorat im Roland Berger Schülerstipendium zu verschaffen und die Mentoren für ihr ehrenamtliches Engagement zu würdigen.
„Potenziale wecken, Talente fördern und neue Möglichkeiten aufzeigen – das wollen wir für unsere Kinder und Jugendlichen. Und daran arbeiten wir, daran arbeiten alleMentorinnen und Mentoren, denen ich für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz meinen herzlichen Dank ausspreche“, sagte Sylvia Löhrmann. Die Schulministerin betonte, wie wichtig Erfahrungen für die persönliche Entwicklung sind: „Wieso sprechen wir oft von ‚Erfahrungsschatz’? Ganz klar, weil Erfahrungen für uns wertvoll sind und außerdem auch für andere Menschen eine große Hilfe sein können. Genau das erfahren die Schülerinnen und Schüler durch das Stipendium. Egal wie ungünstig ihre Voraussetzungen auch sind, durch die individuelle Unterstützung und Begleitung eröffnen sich ihnen neue Chancen für ihre weiteren Lebenswege.“
„Die Bildung unserer Kinder geht uns alle an“, sagte Stiftungsvorstand Regina Pötke. „Mit dem Mentorennetzwerk der Roland Berger Stiftung wollen wir engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, begabte, leistungswillige und engagementbereite junge Menschen aus sozial benachteiligten Familien auf einem Stück ihres Weges zu begleiten und ihnen Türen zu öffnen, die für sie sonst möglicherweise verschlossen blieben.“
Derzeit werden 375 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 18 Jahren in acht Bundesländern mit dem Roland Berger Schülerstipendium unterstützt. 40 davon stammen aus Nordrhein-Westfalen. Wissensvermittlung, Persönlichkeitsentwicklung, Werteorientierung und die persönliche Betreuung durch den ehrenamtlichen Mentor sind die tragenden Säulen des Stipendiums. Jeder Stipendiat erhält einen individuellen Förderplan, der zehn Lernbereiche abdeckt und auf seine jeweiligen Stärken und Bedürfnisse abgestimmt wird.
Das Roland Berger Schülerstipendium wird von der Freien Universität Berlin wissenschaftlich begleitet, sodass die Wirkung jeder einzelnen Bildungsmaßnahme bewertet und weiterentwickelt wird.





