(openPR) Durch Verbesserung der Finanzkraft des Mittelstandes den Aufschwung nachhaltig fördern
Gärtringen, 07. Juli 2011. Die baden-württembergische Liberale Initiative Mittelstand (LIM) fordert das Kredit- und Finanzierungsgewerbe dazu auf, Maßnahmen zu treffen, um das gesunkene Vertrauen der Unternehmen in die deutsche Bankenlandschaft wieder herzustellen. Es dürfe nicht sein, dass – wie zu beobachten ist – die bürokratischen Hürden erhöht und die Bearbeitung von Finanzierungsanträgen zeitlich verschleppt würden. „Diese Praxis darf nicht Schule machen, sonst erwächst daraus eine Konjunkturbremse“, mahnt der LIM-Landesvorsitzende Martin Müller.
Müller drängt weiter darauf, dass das Bankenwesen seine Dienstleistungen gegenüber den KKU und KMU insgesamt schneller und unbürokratischer abwickeln müsse. Das Bankwesen müsse sich seiner gesamtwirtschaftlichen Verantwortung stellen. „Der Aufschwung muss jetzt durch eine Stärkung der Finanzkraft des Mittelstandes nachhaltig gefördert werden“, so der Vorsitzender der LIM Baden-Württemberg.
Auf der Mitgliederversammlung der LIM am 4. Juli 2011 in Gärtringen wurde ein entsprechendes Positionspapier mit dem Titel „Verbesserung der Finanzierung von KMU und KKU“ ohne Gegenstimmen verabschiedet. Darin setzt sich die LIM unter anderem das Ziel, die verschiedenen Möglichkeiten der finanziellen Förderung von KMU und KKU bekannt zu machen, die neben den Finanzinstituten, den Volks- und Raiffeisenbanken sowie der Sparkassen vor allem die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg und die L-Bank anbieten.
Hasso Kraus, Sprecher der Programmkommission: „Diese Informationskampagne schließt die neuen Möglichkeiten in der Mikrofinanzierung von Unternehmen mittels sogenannter Mikrofinanzinstitute ausdrücklich mit ein!“ Eine unbürokratische Unterstützung klein- und mittelständischer Unternehmen, etwa bei der Finanzierung des betrieblichen Wachstums, bei der Erweiterung von Produktionsanlagen oder zur Absicherung größerer Aufträge sei eine „absolute Notwendigkeit“ zur nachhaltigen Förderung des Wirtschaftsaufschwungs. Kraus zeigt sich zudem davon überzeugt, dass durch eine Verbesserung und Intensivierung der Information der Betriebe durch das Bankenwesen „bestehende Spannungen abgebaut werden können“.
LIM-Chef Martin Müller kündigte an, dass der Landesvorstand der LIM mit den Spitzenverbänden der Kreditinstitute in Baden-Württemberg direkte Gespräche führen wird, um im Interesse der KMU / KKU und der Finanzwirtschaft zu erreichen, dass die im Mittelstandspanel des Bundesverbandes der Deutschen Industrie genannten Kritikpunkte an den Kreditinstituten beseitigt und damit das Vertrauen der KMU / KKU in diese Institute und in die gesamte Finanzwirtschaft wieder hergestellt und gestärkt wird.
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat Vorreiterrolle inne
Müller und Kraus lobten in diesem Zusammenhang die Arbeit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg (BBW): „Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg hat bei der Bearbeitung von Finanzierungsanträgen aus dem Kreis der KKU und KMU eine Vorreiterrolle inne: So bestehe die BBW nicht mehr unbedingt auf dem Hausbankprinzip, die BBW könne unabhängig von der eigenen Hausbank auch direkt angesprochen werden. Vorbildlich sei auch die Kontaktsuche der BBW: So führe sie bei den Kammern immer wieder Sprechtage durch, zu denen sich die Unternehmen anmelden können und an denen sich auch die L-Bank beteilige. Besonders interessant dürfte für KKU und KMU sein, dass die BBW bei zu verbürgenden Krediten keine formale Untergrenze kenne und dass Existenzgründungen auch eine 100%ige Fremdfinanzierung erfahren könnten.
Das detaillierte Positionspapier ist über die LIM-Geschäftsstelle erhältlich (Frau Maren Pilchowski, E-Mail:











