(openPR) Google hat vor kurzem das neue soziale Netzwerk Google Plus ins Leben gerufen. Google Plus steht zurzeit leider nur ausgewählten Nutzern zur Verfügung. Ich habe mich dort schon mal umgesehen und teste interessiert Google Plus. Wer auch gerne eingeladen werden möchte – auf diesem Blog wird beschrieben wie das geht: http://googlenetztalk.blogspot.com
Google Plus Einladungen sind gerade heiß begehrt. Es ist ein riesiger Ansturm. Ich selbst stelle mir die Frage ob denn ein weiteres Netzwerk tatsächlich nötig ist. Also aus User (Benutzer) Sicht. Die Menschen die das Internet sehr häufig und intensiv nutzen, sind bereits schon bei etlichen anderen sozialen Netzen. Schöner wäre wohl eine Oberfläche mit der man alle sozialen Netze gleichzeitig „pflegen“ kann. So etwas in der Art gibt es bereits. Aber auch in Zukunft wird es wohl nicht geben, dass man seinen Facebook Account gleichzeitig mit seinem Google Account pflegen kann.
Die beiden Unternehmen sind Konkurrenten. Es liegt völlig klar auf der Hand, dass Google ein soziales Netzwerk erschaffen musste um nicht bald total den Anschluss zu verpassen. Die Haupteinnahmequelle für Google sind die Werbeeinnahmen über Google AdWords (Anzeigen bei Google). Wir sprechen hier über Einnahmen in Milliardenhöhe.
Viele Internetuser halten sich aber immer länger bei Facebook auf. Auch dieses Unternehmen monetarisiert sich über Werbeeinnahmen.
Auf Google lastet ein großer Druck, dass das Projekt Google Plus erfolgreich werden muss. Die letzten Produkte die Google herausgebracht hat, waren nicht sonderlich erfolgreich. Orkut, Buzz etc.. Trotzdem hat Google daraus viel gelernt.
Google Plus wird in Fachkreisen schon sehr gehypt. Zudem sind viele von Facebook genervt. Facebook wirkt sehr arrogant: Es werden Neuerungen herausgebracht wie z.B. die Gesichtserkennung - ohne das die Nutzer vorher informiert werden. Der Schutz der eigenen Daten für Facebook Nutzer ist auch für Profis nur schwer zu durchschauen. Genau hier setzt unter anderem Google an. In seinem neuem Netzwerk Google Plus soll es einfach, übersichtlich und intuitiv möglich sein – seine Daten zu schützen und nur Inhalte, Fotos und Videos mit Leuten zu teilen – mit denen man das auch tatsächlich möchte. Man kann seine „Freunde“ in Circles (Nutzerkreise) dazu unterteilen. Das ging/geht bei Facebook natürlich auch, aber weitaus umständlicher.
Letztendlich wird aber auch Google davon leben, das Google mit den Daten der Benutzer „arbeitet“. Profile werden ausgelesen und die Informationen werden dazu verwendet um Werbung zielgruppengerecht einzublenden. Das ist aber der Preis. Man kann nicht erwarten, dass man alles umsonst bekommt.
Wir werden sehen wie es sich entwickelt. Man darf gespannt bleiben.









