(openPR) - Deutsch-russische Kooperation: Die sächsische Hegewald & Peschke Meß- und Prüftechnik GmbH liefert eine neu entwickelte Spezialprüfmaschine an das Zentrale Aerodynamische Institut (ZAGI) in Russland
- Harte Landung: Die liegende Maschine testet die Belastungen auf Flugzeugfahrwerke in Extremsituationen
Nossen/Moskau, 7. Juli 2011 – Der Betrieb einer Spezialprüfmaschine der Hegewald & Peschke Meß- und Prüftechnik GmbH beim führenden Luftfahrtforschungsinstituts Russlands ist erfolgreich angelaufen. Mit der Maschine ist jetzt eine hochpräzise und flexible Prüfung von Flugzeugfahrwerkskomponenten möglich. Mittels Schwelllastversuchen werden auf Hydraulik- und Pneumatikzylinder wirkende Belastungskräfte ermittelt.
Neuentwicklung für hohe Ansprüche
Die neue Spezialprüfmaschine der Hegewald & Peschke GmbH ist auf die besonders hohen Ansprüche des russischen Luftfahrtforschungsinstitutes zugeschnitten. So sind Flugzeugfahrwerke zum Teil extremen Belastungen ausgesetzt und müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Im Rahmen von Prüfabläufen werden dazu die Einfahrkräfte von Hydraulik- und Pneumatikzylindern in Belastungssituationen, die z.B. bei der Landung entstehen, ermittelt.
Eine wichtige Besonderheit der Neuentwicklung ist der Liegend-Betrieb. Mit einer Prüfkraft von bis zu 5 kN ist es möglich, die Prüfabläufe unter realistischen Bedingungen auszuführen – bspw. die Simulation einer „harten“ Landung.
Die horizontale Bauweise der Prüfmaschine gestattet einen ergonomischen Prüfablauf bei Zylin-dern beliebiger Baugröße.
Die Prüfmaschine wurde dem Zentralen Aerodynamischen Institut Anfang 2011 für erste Testläufe zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss dieser Phase trägt sie jetzt aktiv und erfolgreich zur Sicherheit im Flugbetrieb bei.
Variabler Einsatz
Die neue Spezialprüfmaschine bietet Auflagemöglichkeiten für unterschiedliche Prüflinge. So können Hydraulik- und Pneumatikzylinder verschiedener Flugzeugtypen mit einer Länge von bis zu 2500 mm getestet werden. Neben der Funktionsprüfung mit 10 Zyklen bei sehr hohen Prüfgeschwindigkeiten ist auch der Test im Dauerbetrieb realisierbar. Dabei können Aussagen über das Dämpfungsverhalten und die Reibverluste der Aktuatoren getroffen werden.
Die Maschine wurde mit der Steuerungssoftware Labmaster ausgestattet – ebenso eine Entwicklung der Hegewald & Peschke Meß- und Prüftechnik GmbH.
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