(openPR) - Produkte aus Deutschland sind gefragter denn je bei Verbrauchern
- Produzenten und Kunden schätzen Standort D als Qualitätskriterium
- Heimathimmel.de ist der neue Marktplatz für Produkte aus deutschen Regionen
Der Durchschnittsdeutsche ist täglich in Kontakt mit rund 180 verschiedenen Produkten. Zumeist sind es Alltagsgegenstände wie Kleidung, Büroartikel und technische Geräte, die mehrheitlich aus internationaler Massenfertigung stammen. Dabei bevorzugen 3 von 4 Deutschen Produkte aus dem eigenen Land, wenn Qualität und Preis stimmen. Ein Widerspruch – oder Zeichen dafür, dass wir häufig nur nicht die Wahl haben?
Produkte aus Deutschland sind beliebt. Was für Autos und Technik schon lange gilt und bei Lebensmitteln jetzt ebenfalls ein Trend ist, hat nun auch bei vielen anderen Produkten des täglichen Lebens an Überzeugungskraft gewonnen: Wer weiß, wo die Ware herkommt, kann die Qualität besser beurteilen, vertraut dem Produkt mehr und ist nicht zuletzt sogar bereit, einen höheren Preis dafür zu bezahlen. 75 Prozent der jungen Deutschen verstehen "Made in Germany" gar als Ausweis von Spitzenqualität, hat tns infratest kürzlich herausgefunden. Kunden müssen aber auch die Wahl haben und erkennen können, woher Produkte stammen. Heimathimmel.de greift dieses Bedürfnis auf und bietet seit dem Start im Frühjahr 2012 rund 1.000 ausgewählte Heimatprodukte aus kleinen und mittleren Manufakturen 25 verschiedener deutscher Regionen. Zu jedem Produkt gibt es ein Anbieterporträt, in dem auf die Herkunft und Besonderheiten der Herstellung eingegangen wird. Die aktuellen Bestseller unter den Heimathimmel-Angeboten: Witzige Wandsticker von "Cats on Appletrees" aus Dresden und Kindergeschirr der Marke "Finlix" aus Essen.
Doch bei all der internationalen und billigen Konkurrenz: Lohnt es sich für Hersteller überhaupt, in Deutschland zu entwickeln und produzieren? Heidi Nickel, Münchner Designerin mit kreativer Taschenkollektion: "Für mich ist "Made in Germany" ein Versprechen an Qualität und Individualität. Die Fertigung in Deutschland bietet mir die Möglichkeit Kleinserien anfertigen zu lassen." Für die Designerin spielen darüber hinaus auch menschliche Faktoren eine wichtige Rolle, die Produkte dienen einem sozialen Projekt und werden von Hand von Gefängnisinsassen genäht. Heidi Nickel weiter: "Jedes meiner Produkte ist nicht nur "Made in Germany" sondern "Made in prison". Der Kontakt und Austausch mit einer deutschen Gefängnisschneiderei ist dabei für mich Motivation und Inspiration zugleich."
Ein schönes Beispiel, das zeigt, dass das Wissen um die Entstehung eines Produkts mehr als nur ein Verkaufsargument sein kann.













