(openPR) Hannover, 5. Juli 2011. Die Mehrheit der Frauen in Deutschland ist im Hinblick auf ihre beruflichen Ambitionen eindeutig leistungsorientiert. Gleiches gilt für die Mehrzahl der Mütter, die vor der Herausforderung stehen, Familie und Beruf so miteinander zu vereinbaren, dass beide Seiten von einer zufriedenstellenden Lösung profitieren. Voraussetzung für den beruflich gewinnbringenden Einsatz insbesondere qualifizierter Frauen
ist die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen. Sind diese gegeben, sprechen sich insgesamt 68 Prozent aller befragten Frauen ausdrücklich für die Durchsetzung ihrer Karriere aus. Gefordert sind hier vor allem die Arbeitgeber und die Politik. Das ergab eine aktuell vom Finanzdienstleister AWD in Auftrag gegebene bundesweite Umfrage des forsa-Institutes.
Mehrheit der Frauen zu Karriere und Vollzeitbeschäftigung bereit Hauptaspekt der Erhebung lag in der grundsätzlichen Bereitschaft für berufliches Engagement bei gleichzeitig geeigneten Bedingungen für ein realisierbares Familienleben. Hier waren die Ergebnisse eindeutig: Der überwiegende Teil der Befragten hält die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für essentiell. Bei der Frage nach einzelnen konkreten Maßnahmen gab es lediglich geringfügige Unterschiede. So sprechen sich 92 Prozent aller Befragten für eine flexible Arbeitszeitgestaltung aus, 93 Prozent von ihnen favorisieren die Ausweitung von Kinderkrippenplätzen. Ein gesteigertes Angebot an Kindergartenplätzen wünschen sich 87
Prozent der Befragten. Für die engagierte Durchsetzung einer Karriere und den deutlichen Berufsaufstieg würden sich sogar 68 Prozent aller befragten Frauen einsetzen. Voraussetzung hierfür ist, dass flexible Arbeitszeiten auch ausreichend Zeit für das Familienleben gewährleisten.
„Diese Ergebnisse bestätigen uns in unserem Ziel, verstärkt weibliche Beraterinnen für das Geschäftsmodell der ganzheitlichen Finanzberatung zu gewinnen.“, so Dr. Rolf Wiswesser, Vorsitzender der Geschäftsführung von AWD Deutschland. „Besonders für Frauen, die in unserer Gesellschaft nach wie vor Dreh- und Angelpunkt ihrer Familien sind, kann der Aufgabenbereich der selbständigen Finanzberaterin mit flexibler Zeitgestaltung ein attraktives Modell sein. Engagierte Frauen werden sich darüber hinaus an der Qualität ihrer Tätigkeit unmittelbar messen können, agieren sie doch eigenverantwortlich in einem zukunftsträchtigen Markt.“, fährt Wiswesser fort. Unter allen Befragten, die aktuell in Teilzeit arbeiten oder derzeit nicht erwerbstätig sind, können sich insgesamt 75 Prozent eine Beschäftigung in Vollzeit vorstellen, sofern die Rahmenbedingungen wie freie Zeiteinteilung oder auch Home-Office-Lösungen gegeben sind. Besonders relevant ist dieser Aspekt auch hinsichtlich der nach wie vor aktuellen Diskussion um einen bevorstehenden Fachkräftemangel.
Die Thematik einer möglichen Frauenquote ruft in der Umfrage übrigens unterschiedliche Reaktionen hervor: 48 Prozent aller Befragten halten eine solche Maßnahme für geeignet, 47 Prozent lehnen diese dagegen ab.
In der repräsentativen Erhebung wurden Antworten von insgesamt 1.000 Frauen bundesweit im Alter zwischen 18 und 45 Jahren und mit unterschiedlicher Qualifikation ausgewertet. Die Erhebung wurde vom forsa-Institut, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, Anfang Juni 2011 durchgeführt.

