(openPR) Nun ist die stressige Zeit vorbei. Sowohl für die Schüler, als auch deren Eltern sowie für die Lehrer. Alle waren gespannt, wie die Ergebnisse des ersten G-8 Abiturs in Bayern ausfallen würde. Im Unterschied zum letzten G-9 Abitur schnitten die Schüler des G-8 mit bis zu 2 Zehntel besser ab! Der Schnitt im G-8 Abitur liegt zwischen 2,2 und 2,3.Während die G-9 Abiturienten mit durchschnittlich 2,42 die Abschlussprüfungen bestanden. Der bayerische Minister Spaenle, der für die Bildungspolitik zuständig ist, wertete dieses Resultat als Erfolg für das G-8.Die Gegner des achtjährigen Gymnasiums widersprechen dieser Ansicht heftig. Schließlich hätte das bayersiche Kultusministerium vor der Korrektur des G-8 Abiturs die Hürden zum Bestehen niedriger gelegt. Die Neuregelung besagt nun, dass die Schüler nur noch in einem der 3 Pflichtfächer Deutsch, Mathe und einer Fremdsprache 5 Punkte erreichen müssen; vorausgesetzt, sie erreichen in einem der anderen Pflichtfächer mindestens 4 Punkte und einem der beiden Nicht-Pflichtfächer mindestens 5 Punkte. Trotz dieser Absenkung sollen 2% aller Schüler das G-8 Abitur nicht bestanden haben. Im G-9 Abitur lag dieses Zahl gewöhnlich bei nur 1 % !!! Gemäß der Opposition zum G-8 Gymnasium liege dies vor allem, dass es in den Pflichtfächern Deutsch, Mathe und einer Fremdsprache zu wenig Wochenstunden im Vergleich zur Stoffbewältigung gebe. Die Wochenstundenanzahl müsste auf 4 Stunden pro Woche angepasst werden. Durch diese Umstellung könnten die Schüler mehr üben. Ausserdem müsse das G-8 nicht auf Halbtages-Niveau, sondern im Ganztages-Rythmus funktionieren





