(openPR) Die Galerie im Weinkomptor präsentiert in der neuen Ausstellung aktuelle Cartoons von Peter Butschkow unter dem Motto „Vom Leben gezeichnet“
Vernissage am 2. Juli 2011 um 19.15 Uhr im Rahmen der Husumer Kulturnacht,
ab ca. 20.00 Uhr
liest und labert Peter Butschkow zu den Themen:
Überleben mit Frauen, ca. 20.15 Uhr, (Postbusses Brüggemannstr. Ecke Gurlittstr.)
Überleben mit Männern, ca. 21.15 Uhr, (Postbusses Brüggemannstr. Ecke Gurlittstr.)
Überleben auf dem Land, ca. 22.15 Uhr (Postbusses Brüggemannstr. Ecke Gurlittstr.)
Das ganze wird garniert mit Unterhaltsamen Gesprächen im Garten zwischen Künstler und Gästen bei Wein und Secco (bis 24.00 Uhr)
Ausstellungsdauer: bis 30.09.2011
Zur Vernissage und während der Ausstellung wird ein Büchertisch mit Werken von Peter Butschkkow eingerichtet.
Ausstellungen immer geöffnet DO + FR 15 -18 Uhr, SA 10 – 14 Uhr
Info zu Peter Butschkow:
Noch ein paar Monate Krieg und Gerda Butschkow trägt einen kleinen Peter im Bauch.
Ungünstige Zeit eigentlich. Zur Sicherheit wird er kurzfristig (29.8.1944) in Cottbus geboren. Da ist weniger Sprengstoff in der Luft als in Berlin. Peter wächst dann geborgen auf. Schule macht ihm Spaß, bis er statt der knackigen Klassenlehrerin einen hölzernen Klassenlehrer kriegt. Danach geht’s abwärts. Typisch.
Nach Abschluss der Mittleren Reife (Realschule) steht er mit fünfzehn Jahren auf dem Arbeitsmarkt. Der will ihn zum Dachdecker machen. Nur, weil er so eine lange Latte ist?
Nein, er will Grafiker werden, weiß aber noch nicht genau, was das ist. Zwei unübersehbare Begabungen hat er offenbar: Zeichnen und trommeln. Zeichnen tut er dann vier Semester auf einer privaten Kunstschule, anschließend auf der Staatlichen Akademie für Grafik in Berlin. Trommeln tut er parallel in einer Berliner Rockband, den „Team Beats Berlin“, die spielen sogar im Vorprogramm von legendären Rock-Heroes, dann aber nach sieben Jahren keine Rolle mehr. Er will kein Berufsmusiker werden.
Zu gefährlich.
Nun ist er „Staatlich geprüfter Gebrauchsgrafiker“ und geht fortan zur Erleichterung seiner grundsoliden Eltern einer geregelten Arbeit nach. Jeden Morgen in eine Werbeagentur (des Berliner Boxidols „Bubi“ Scholz) gegenüber vom Berliner KaDeWe. Da er frühes Aufstehen hasst, macht er sich selbstständig. Nun muss er noch früher aufstehen. Am Tage macht er Werbegrafik, abends zeichnet er Karikaturen. Das eine fürs Geld, das andere für die Seele. Die gewinnt dann die Oberhand. Seit 1980 ist er humoristischer Zeichner, neudeutsch „Cartoonist“.
Und das ziemlich erfolgreich. Er veröffentlichte über 100 Bücher im Oldenburger Lappan-Verlag, mit inzwischen 2 Millionen verkauften Exemplaren, diverse Kalender im Münchner Heye-Verlag und seine Cartoons in verschiedenen Zeitschriften und Magazinen.
Von Berlin Kreuzberg zog es ihn 1979 in die Nähe von Waldbröl, 1983 verlies er die Dorfidylle Richtung Hamburg, 1988 zog er mit Petra und seinen kleinen Söhnen gen Norden in ein gemütliches Friesenhaus..
Leben tut er nun in Nordfriesland, in einem kleinen Dorf, nicht weit vom Weltkulturerbe Wattenmeer.
Und fühlt sich pudelwohl da.













