(openPR) Leipzig, 23.07.2011 - Neue Ausstellung in der ARTAe Galerie Leipzig
Das Bild vom Tier ohne Bilder von Tieren. John Bergers These vom „Verschwinden der Tiere aus unserer Gesellschaft“ verbildlicht sich: Durch Kunstfiguren oder leere Diorama-Landschaften wird die menschliche Imagination vom wilden Tier als Konstruktion offenbar. Mit fotografischen Mitteln bezieht der Künstler Sebastian Schröder eine ganz eigne,
subjektive Position im Spannungsfeld der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Ausgehend von der Inszenierung unheimlicher, animalischer Wesen, der Präsentation infantiler Traumbilder oder der Versinnbildlichung bürgerlicher Wertvorstellung von Natur und Wildnis durch assoziative Landschaftsräume werden seine Bilder zu Erinnerungsstücken einer fiktiven äußeren Welt, deren Geheimnis in der Funktion von Tieren als Vermittler zwischen dem Menschen und seinem Ursprung liegt.
Sebastian Schröder, Juni 2011
Ausstellungsdauer: 08. - 23.07.2011, Galerie ARTAe Leipzig
Eröffnung am Freitag, 08. Juli 2011 von 19 bis 22 Uhr
Vita Sebastian Schröder:
1981 geboren in Leipzig
2003 – 2005 Studium Museologie an der HTWK Leipzig
seit 2005 Studium Medienkunst bei Alba D'Urbano und künstlerische Fotografie
bei Tina Bara an der HGB Leipzig
2011 Diplom













