(openPR) Lachgasraketen und künstliche Gärten
Am 11. Juni 2011 präsentiert sich die Technische Universität Kaiserslautern im Rahmen des Aktionstags „Faszination Wissenschaft“ auf der Bundesgartenschau in Koblenz.
Dr. Martin Floeck vom Lehrstuhl für Automatisierungstechnik erläutert, wie durch „Ambient Assisted Living“ altersgerechtes Wohnen heute und in Zukunft aussehen kann. Diese neue Forschungsrichtung hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen: Dank Ambient Intelligence reagieren Sensoren auf die Anwesenheit von Menschen und Objekten und leisten dabei vielfältige Dienste. In ihrer Wohnung lebende ältere Menschen werden durch unauffällige, leicht bedienbare Hausautomatisierungstechnik zusätzlich unterstützt. Es wird gezeigt, was heute schon an Diensten in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Komfort möglich ist und was die Zukunft noch bringen wird.
Im Micro-Lab des Fachbereichs Chemie wurde ein neues Verfahren zur Kultivierung chemischer Gärten entwickelt. Mit Diplom-Chemikerin Ina Schädlich, können die Besucher selber giftfreie „Silikatvegetation“ vor Ort wachsen lassen. Die Versuchsergebnisse können mit nach Hause genommen werden, wo sie als idealer Dünger für Pflanzen sind.
Forscher um Dr. Melanie Esselen, Juniorprofessorin für Lebensmittelchemie / Toxikologie, geben eine Einführung in die Lebensmittelsensorik und demonstrieren die Abhängigkeit der Sensorik von Emotionen, Erwartungen und Erfahrungen. In Selbstversuchen können die Besucher ausprobieren, wie Farbe ihre Geschmacksnerven beeinflusst und warum „scharf“ kein Geschmack im eigentlichen Sinne ist.
Das Team der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz um Direktor Jens Carstensen erläutern, welche Herausforderungen der demographische Wandel künftig an strukturschwache Räume stellt und welche Gefahren das Auseinanderklaffen der „Demographie-Schere“ für Städte und Gemeinden in den ländlichen Regionen birgt.
Weitere Informationen sowie das genaue Programm erhalten Sie hier:
http://wwwbuga2011.de/web/de/veranstaltungen/veranstaltung_detail.php?id=9912
Die Technische Universität (TU) Kaiserslautern wurde 1970 als Teil der Doppeluniversität Trier/Kaiserslautern gegründet und ist seit ihrer Selbstständigkeit 1975 die einzige naturwissenschaftlich-technisch orientierte Universität des Landes Rheinland-Pfalz. Die praxisnahe Ausrichtung der TU und die intensive Kooperation mit Industriefirmen führte zur Gründung einer Reihe von Forschungsinstituten und universitätsnaher Firmen, etwa das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, das Institut für Verbundwerkstoffe, die Fraunhofer-Institute für Experimentelles Software-Engineering und Techno- und Wirtschaftsmathematik.









