(openPR) Im Namen der Privatärztlichen VerrechnungsStelle rhein-ruhr/berlin-brandenburg (PVS rhein-ruhr) gratuliert der Vorsitzende Dr. Wolf Unterberg dem Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. Frank Ulrich Montgomery zu seinem neuen Amt und verbindet mit dem Wahlergebnis die Hoffnung auf deutliche Anstöße und eine zukunftsfähige berufsständische Interessensvertretung in der Gesundheitspolitik zum Wohle der Patientenversorgung.
Die PVS begrüßt die Tatsache, dass der neue Ärztepräsident die Abwanderung von mittlerweile 3.500 Ärzten pro Jahr als Alarmsignal wertet. Hinzu kommt eine zunehmende Feminisierung der Medizinstudenten, was in Zukunft die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch stärker erfordert und somit die Arbeitsbedingungen dringend verbessert werden müssen.
Das Versorgungsgesetz könnte aus Sicht der PVS ein konstruktiver Neuanfang sein und in Zusammenarbeit mit dem neuen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr erste Früchte tragen. Auch Montgomerys Forderung nach der längst überfälligen Reform der ärztlichen Gebührenordnung bis zum Ende der Legislaturperiode empfindet die PVS als realistisches Ziel.
Dr. Unterberg hofft, dass der neue Ärztepräsident der gesundheitspolitischen Entwicklung weiteres Profil geben und den geraden Weg klarer Prinzipien nutzen werde. „Wir brauchen den selbstständigen vollverantwortlichen Arzt in eigener Praxis“, betont er. Das Gesundheitswesen brauche wieder eine klare Linie mit dem Ziel besserer Leistungs- und Kosteneffizienz verbunden mit mehr Transparenz und mehr Wettbewerb. Eigenverantwortung und ein durchdachtes System der Kostentransparenz sowie die Reduktion der Vielzahl der Krankenkassen sollten an oberster Stelle stehen, denn „eine zunehmende Ökonomisierung der Medizin – die Kosten und das Überleben der vielen Krankenkassen scheinen im Vordergrund der Diskussion zu stehen“, bemerkt der Vorsitzende der PVS rhein-ruhr. Deshalb sei aus ärztlicher Sicht eine Rückbesinnung der Ärzte auf grundsätzliche Werte erforderlich.
Dr. Unterberg: „In diesem Sinne hoffe ich, dass der neue Ärztepräsident die Zukunft der des deutschen Gesundheitswesens konstruktiv mitgestaltet und die begonnenen Reformen zukunftsfähig im Dialog mit der Ärzteschaft weiter entwickelt“. Aus Sicht der PVS rhein-ruhr, die ihre Unterstützung anbietet, hat die Stärkung der Freiberuflichkeit, ein leistungsgerechtes Vergütungssystem und ein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell der Krankenkassen oberste Priorität.









