(openPR) Doppelbremsen erlauben Aufenthalt unter schwebender Last.
Auf allen Bühnen dieser Welt müssen sich Personen unter schwebenden Lasten aufhalten. Dagegen helfen keine Anweisungen oder Verbote. Also müssen dort eingesetzten Hebezeuge die Lasten unter allen Umständen sicher halten. Kettenzüge für diese Anwendung werden deshalb häufig mit Doppelbremsen, beispielsweise der ROBA-secustop von mayr Antriebstechnik, ausgestattet.
Schwebende Lasten sind ein enormes Gefahrenpotential, wenn sie unkontrolliert absinken oder abstürzen. Im industriellen Bereich ist beim Umgang mit Hebezeugen - wie beispielsweise Kettenzügen - derAufenthalt unter angehobenen Lasten in aller Regel strikt verboten. Zu hoch ist das Risiko, dass Personen verletzt oder sogar getötet werden können. In der Veranstaltungsbranche sind solche Verbote nicht durchsetzbar und auch nicht immer sinnvoll.
Bühnenarbeiter und Künstler auf allen Theater-, Musical- oder Konzertbühnen bewegen sich ständig unter schweren, von Kettenzügen gehalten Traversen mit Scheinwerfern, Lautsprecher-Boxen, Kulissen oder anderen Bühnenteilen. Auch im Messebau kommen für Deckenabhängungen zunehmend Kettenzüge zum Einsatz. Die Sicherheit von Personen muss dabei immer gewährleistet sein, ganz egal wo Kettenzüge arbeiten.
Wenn Verbote nicht greifen, weil ein Aufenthalt unter schwebenden Lasten zugelassen werden muss, gibt es nur eine Möglichkeit, diese Sicherheit zu erreichen. Die angehobenen Lasten dürfen unter keinen Umständen abstürzen. Deshalb müssen Kettenzüge, die im Rahmen von Veranstaltungen eingesetzt werden, strenge Auflagen wie die BGV-Normen erfüllen. Innerhalb der Normen gibt esAbstufungen, die genau festlegen, für welche Aufgaben solche Hebezeuge zugelassen sind. Sollen Züge BGV-D8 Plus oder BGV-C1 erfüllen, müssen sie mit zwei unabhängigen Gleichstrombremsen ausgestattet sein, beispielsweise mit der neuen ROBA-secustop von mayr Antriebstechnik.
Mit einem Kettenzug nachBGV-D8 dürfen Lasten nur für den Auf- und Abbau von Trägerkonstruktionen verfahren werden. Es dürfen sich zudem keine Personen unter der Last befinden. Nach dem Hochfahren muss die Last gesichert und die Kette entlastet werden. Dieser Vorgang wird auch "Tothängen" genannt. Solche Züge haben in der Regel nur eine Bremse und sind deshalb nicht zugelassen zum Halten von Lasten oder zur szenischen Nutzung. Der Motor kommt erst wieder beim Abbau zum Einsatz. Dies ist nach wie vor die häufigste Nutzung von Elektrokettenzügen in der Veranstaltungstechnik. Solche Kettenzüge nach BGV-D8 sind aber oft nicht sicher genug, beispielsweise beim Aufbau von großen Open-Air-Bühnen. Das Aufbaupersonal steht dabei häufig unter enormem Zeitdruck. Deshalb werden dort auch schon in der Aufbauphase Bühnenteile in Position gehoben, obwohl sich Bühnenarbeiter unter den Lasten aufhalten. Arbeiten unter bewegten Lasten ist aber nur mit Kettenzügen nach BGV-C1 zulässig.
Sollen Kettenzüge die Normen BGV-D8 Plus oder sogar BGV-C1 erfüllen, müssen sie unter anderem mit zwei unabhängigen Gleichstrombremsen ausgestattet werden. Die neue ROBA-secustop von mayr Antriebstechnik ist eine Doppelbremse, die dieser Anforderung voll entspricht. Sie wurde speziell dafür entwickelt und zugeschnitten. Die Baureihe umfasst derzeit drei Größen mit einem Bremsmomentbereich von 2 x 4Nmbis 2 x 16 Nm.
Die kompakte und geschlossene Ausführung sorgt für einfache Handhabung und Montage. Der Arbeitsluftspalt ist voreingestellt und bedarf keiner Nachstellung. Damit sind Funktionsstörungen durch Bedien- und Einstellfehler schon konstruktiv ausgeschlossen. Die ROBA-secustop hat zur
Reduzierung der Schaltgeräusche eine integrierte Dämpfung. Für höchstmögliche Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit wird jede einzelne Bremse im Werk vor der Auslieferung im Komplettzustand einer 100%-Kontrolle unterzogen. Die ROBA -secustop ist weitgehend wartungsfrei. Der Wartungsaufwand beschränkt sich auf die Inspektion der Reibbeläge, die äußerst verschleißfest sind und eine sehr lange Lebensdauer haben. Sicherheitsbremsen der Baureihe ROBA-secustop entsprechen den Vorgaben der Normen BGV-D8 Plus undBGV-C1.
Elektrokettenzüge nach BGV-D8 Plus sind im Gegensatz zu Zügen nach BGV-D8 auch zugelassen zum Halten von Lasten. Das erspart das zeitaufwändige "Tothängen" der Lasten. Aufhalten unter bewegter Last und szenische Nutzung ist aber auch bei diesen Zügen nicht zulässig. Allerdings ist es gestattet, dass sich Personen unter der hochgezogenen und angehaltenen Last aufhalten.
Die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllen Elektrokettenzüge nach BGV-C1. Mit diesen sogenannten Punktzügen dürfen Lasten verfahren werden, auch wenn sich Personen darunter aufhalten. Das gilt sowohl für Auf- und Abbauarbeiten, als auch für die szenische Nutzung während den Vorstellungen und Veranstaltungen. mayr Antriebstechnik bietet eine umfangreiche Palette an Bremsen für bühnentechnische Einrichtungen. Die neue ROBA-secustop ist als äußerst preiswerte Sicherheitsbremse für Elektrokettenzüge und Hebezeuge eine perfekte Ergänzung für dieses
Produktprogramm.













