(openPR) • Zusammenarbeit mit Wiener „Christian Doppler Labor“
• MIG Fonds unterstützen Kooperationen zur Entwicklung effektiver Wirkstoffe gegen lebensbedrohliche Krankheiten
• Dr. Matthias Hallweger: „Verantwortung für künftige Generationen übernehmen“
Pullach, 7. Juni 2011. Die Erfolgsgeschichte der Wiener Affiris AG, ein Biotechnologie-Portfoliounternehmen der exklusiv von der Alfred Wieder AG vertriebenen MIG Fonds, kennt keine Grenzen. Nachdem im März diesen Jahres der Alzheimer-Impfstoffkandidat AD02 bereits in einer klinischen Prüfung der Phase I unerwartet positive Hinweise auf potentielle Wirksamkeit zeigte, präsentiert das Unternehmen um CEO Dr. Walter Schmidt nun eine weitere Erfolgsmeldung: Die Affiris AG fungiert fortan als industrieller Partner des neu gegründeten „Christian Doppler Labors“ für Kardiometabolische Immuntherapie. Damit wird die Entwicklungs-Pipeline von Affiris nachhaltig verstärkt.
Im Rahmen der Partnerschaft werden gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien wichtige Grundlagen für eine Impfung gegen Typ 2 Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erarbeitet. Die vielseitig einsetzbare AFFITOM®-Technologie des Unternehmens soll somit zukünftig auch zur Entwicklung von Impfstoffen gegen kardiometabolische Erkrankungen genutzt werden.
Unter Leitung von Prof. Thomas Stulnig, Universitätsklinik für Innere Medizin III, AKH Wien, wird das „Christian Doppler Labor“ (CD-Labor) chronisch entzündliche Prozesse des Fettgewebes und des Herz-Kreislauf Systems erforschen und wissenschaftliche Grundlagen für Impfungen gegen Typ 2 Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erarbeiten. Zusätzlich ermöglicht die Affiris AG dem CD-Labor die Nutzung seiner bewährten AFFITOM®-Technologie. Diese erlaubt die Entwicklung hoch-spezifischer Impfstoffe und steht hinter den Erfolgen von Affiris bei der Entwicklung von Impfungen mit dem Schwerpunkt neurodegenerativer Erkrankungen. Ab sofort wird in Zusammenarbeit mit dem CD-Labor ein neuer Entwicklungsschwerpunkt des Unternehmens für Impfungen gegen entzündliche Erkrankungen umgesetzt.
„Entzündliche Reaktionen werden immer mehr als Mitverursacher vieler chronischer Erkrankungen erkannt“, betont Affiris-Mitgründer und CEO Dr. Walter Schmidt. „Vor diesem Hintergrund investieren wir jetzt in die Erforschung der dazugehörigen Grundlagen, damit unsere Technologie auch bei der Bekämpfung entzündungsbedingter chronischer Erkrankungen einen Beitrag leisten kann. Gleichzeitig setzen wir damit unsere Strategie der kontinuierlichen Diversifizierung und Risikostreuung fort."
Auch Dr. Matthias Hallweger vom Vorstand der Alfred Wieder AG zeigt sich begeistert: „Als Investor unterstützen wir ganz entschieden die Ausweitung der Entwicklungs-Pipeline unseres Portfoliounternehmens Affiris. Am Beispiel der Affiris AG und des ‚Christian Doppler Labors‘ zeigt sich einmal mehr die Notwenigkeit von Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“, so Hallweger. „Hier geht es um weit mehr als nur um den Austausch von technischem Know-how. Alle Beteiligten sind sich ihrer großen Verantwortung bewusst, wenn es um die Entwicklung effizienter Wirkstoffe gegen lebensbedrohliche Krankheiten geht. Hier ist jedermann gut beraten, sich mit fachkundlichen Stellen auszutauschen, und gemeinsame Symbiosen zu vertiefen um auf diese Weise Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen.“
Das CD-Labor hat seine Tätigkeit zunächst auf die Evaluierung relevanter Zielstrukturen mit Funktionen im Immunsystem und bei entzündlichen Prozessen fokussiert. Diese werden nun im Rahmen des Labors weiter erforscht und charakterisiert. „Wir sind von dem Erfolg dieser Kooperation überzeugt und werden daher der Affiris AG auch in Zukunft als Investor ein bewährter und verlässlicher Partner bleiben. Es ist bemerkenswert, das eine renommierte Hochschule wie die Medizinische Universität Wien auf die Innovations- und Schaffenskraft eines Unternehmens wie der Affiris AG setzt und nicht etwa eine Kooperation mit einem Vertreter von ‚Big Pharma‘ anstrebt“, schließt Hallweger.


