(openPR) Wien, 25. September 2008. Der erfolgreiche Fortschritt mehrerer Impfstoff-Programme der AFFiRiS GmbH hat jetzt den Investor MIG AG zu einem erneuten Investment in das Unternehmen veranlasst. Privaten Investoren aus Deutschland und Österreich stehen damit jetzt zwei neue Fonds, MIG 5 und MIG 7, für eine Veranlagung in das viel versprechende Biotech-Unternehmen zur Verfügung. Grund für diesen Schritt ist neben der frühzeitigen Deckung eines zukünftigen Kapitalbedarfs für die weitere erfolgreiche Entwicklung von Impfstoffen gegen Alzheimer und Atherosklerose auch die enorme Chance, die der unternehmenseigenen Plattform-Technologie AFFITOME im globalen Pharmamarkt eingeräumt wird.
Die Investmentgruppe MIG Fonds gab heute bekannt, dass sie ihr Investment in das Unternehmen AFFiRiS um weitere EUR 3 Mio. aufgestockt hat. Damit besteht für private Personen über die MIG Fonds 5 und 7 nun wieder die Gelegenheit am wirtschaftlichen Erfolg des Biotech-Unternehmens teilzunehmen. Ganz aktuell ist dies für private Kapitalgeber in Deutschland, denen der MIG Fonds 7 ab sofort offen steht. Dieser erlaubt somit eine viel versprechende Geldanlage noch vor dem Inkrafttreten der Abgeltungssteuer in Deutschland. Damit bleiben - nach einem Jahr Behaltfrist - spätere Gewinne aus dem Investment steuerfrei.
Den Beitrag, den AFFiRiS zum Erfolg dieser Fonds liefern wird, gründet sich vor allem auf der im Haus entwickelten AFFITOME-Technologie, die auf dem Prinzip der so genannten molekularen Mimikry beruht. Die Technologie erlaubt die Entwicklung maßgeschneiderter Impfstoffe, die als AFFITOPE bezeichnet werden. Das Besondere an der AFFiRiS-Impfstrategie erläutert Dr. Walter Schmidt, Mitgründer und Geschäftsführer des Unternehmens: "Die von uns patentierte AFFITOME-Technologie erlaubt nicht nur Moleküle mit sehr spezifischen Bindungseigenschaften herzustellen, sondern auch strukturell unterschiedliche Moleküle mit identischen Bindungseigenschaften. Diese Stärken werden ganz aktuell von uns bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Alzheimer genutzt. Zukünftig können auch andere körpereigene, aber schädliche Proteine - wie Enzyme des Fettstoffwechsels - mit Hilfe der AFFITOME-Technologie positiv beeinflusst werden. Entsprechend unserer Strategie, Medikamente für Krankheiten mit dringendem medizinischen Bedarf bei gleichzeitig attraktivem Marktpotenzial zu entwickeln, kann sich eine unserer nächsten Produktkandidaten wirkungsvoll bei der Behandlung von Atherosklerose erweisen."
Zur geschäftlichen Entwicklung der AFFiRiS GmbH meint Michael Motschmann, leitender Fondsmanager der MIG-Fonds: "Das Unternehmen hat in erstaunlich kurzer Zeit zwei Impfstoffe gegen Alzheimer von der Idee zu der klinischen Erprobung der Phase I vorangetrieben und damit sein viel versprechendes Geschäftsmodell auf eindrucksvolle Weise bestätigt. Wir haben allen Grund zur Annahme, dass diese Impfstoffe interessante Produktkandidaten werden und rechnen außerdem damit, dass vergleichbare Entwicklungen in anderen Indikationen folgen werden. Allein das hat uns zu einer weiteren Beteiligung in Millionenhöhe veranlasst. Zusätzlich stellt die hinter Impfstoffentwicklungen stehende AFFiTOME-Technologie einen nahezu unschätzbaren Wert dar, der das Unternehmen zu einem sehr attraktiven Lizenzgeber für große Pharmaunternehmen machen kann."


