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Infrastrukturfonds: Initiatoren verpassen den Trend

(openPR) München, 6. Juni 2011. Das Platzierungsvolumen bei Geschlossenen Fonds ist im 1. Quartal 2011 um 25 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2010 gesunken, vermeldete jüngst der Verband der Geschlossenen Fonds (VGF). Ein Segment überraschte dabei: die Infrastrukturfonds. Diese legten laut VGF um ein beachtliches Plus von 306 Prozent zu. "Anleger sind von dem Thema Infrastrukturfonds überzeugt", erklärt Frank Schuhmann, Chef-Analyst bei dima24.de, einem der größten Vermittler für Geschlossene Fonds. "Die Zahlen könnten viel höher sein, denn die Anlegernachfrage ist sehr groß. Es gibt jedoch kaum ein Fonds- Angebot am Markt." Ein Phänomen, das Frank Schuhmann auf drei Faktoren zurückführt: "Erstens haben die Emissionshäuser noch genügend Fonds in der Platzierung. Zweitens verfügen bislang nur wenige Initiatoren über Erfahrungen in diesem Segment. Drittens wurde das Potenzial dieses Marktes bis heute unterschätzt." Bereits 2010 hat dima24.de einen deutlichen Aufwind bei dem Thema verzeichnet: Auf Platz 1 der Anlegergunst standen Infrastrukturfonds, dicht gefolgt von Immobilien und Rohstoffen. "Institutionelle Anleger sind in diesem Segment schon seit Jahren engagiert. Wie in vielen spannenden Segmenten dauert es jedoch eine gewisse Zeit, bis diese Chancen auch für Privatanleger verfügbar gemacht werden. Im Bereich Infrastruktur warten wir noch auf diesen Durchbruch", erläutert Schuhmann die Entwicklung des Segments.



Basisinvestment Infrastrukturfonds: Eine Anlage mit hoher Sicherheit

Investitionen in Infrastruktur sind Aufgabe des Staates. Wenn dieser hoheitliche Aufgaben an private Investoren gibt, eröffnet er für sich einen ganz neuen Kapitalmarkt. Anleger wiederum, die staatliche Aufgaben finanzieren, haben somit den Staat als Auftraggeber und damit in der Regel einen sehr solventen Schuldner, der für attraktive Renditen und gute Verzinsungen über eine längere Laufzeit sorgt. Deshalb sind Infrastrukturfonds als Basisinvestment bei Anlegern gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten so gefragt. Der Markt für Infrastruktur ist sehr breit gefächert: Von Straßen, Brücken, Tunneln über Krankenhäuser und Seniorenheime bis hin zur Stromversorgung und Erneuerbaren Energien reicht die Bandbreite. "Wir sehen vor allem die Themen Instandhaltung, Mobilität und Energiewende als Markttreiber für dieses Segment in Übersee, Europa und Deutschland", sagt Schuhmann.

Ob USA oder Europa: Hoher Investitionsbedarf birgt Chancen

Die Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) rechnet weltweit mit einem jährlichen Volumen von rund 2 Billionen US-Dollar für notwendige Investitionen in Infrastruktur bis zum Jahr 2030. Schon der Investitions- und Renovierungsbedarf in den USA ist enorm, so werden laut der "American Society of Civil Engineers" allein für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung voraussichtlich 255 Milliarden US-Dollar benötigt. Angesichts gewaltiger Infrastrukturinvestitionen gewinnt die Möglichkeit der Finanzierung öffentlicher Aufgaben durch private Mittel eine große Bedeutung für die Regierungen. Auch Europas Infrastruktur bietet genügend Raum für das Engagement privater Investoren. "Das Bild ist sehr differenziert: Im Osten Europas sind Neuinvestitionen notwendig, während es im Westen eher um Instandhaltung geht", sagt Schuhmann. In Deutschland rückt aktuell das Thema Energie-Erzeugung immer mehr ins Blickfeld potenzieller Investoren - und besonders die Versorgungssicherheit ist ein wichtiger Aspekt.

Energiewende: Trassen für stromhungrige Zentren

Die Bundesrepublik Deutschland verfolgt ehrgeizige Pläne: Sie will bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Strommix verdoppeln. Vor dem Hintergrund der Diskussion um einen schnellen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland gewinnt etwa das Thema Windkraft an Fahrt. Es werden neue Windenergieanlagen entstehen, diese müssen gebaut und betrieben werden. Ein großes logistisches Problem gilt es vorab zu lösen: Die stromhungrigen Zentren liegen meistens nicht dort, wo Energie aus Sonne und Wind erzeugt werden. Beispielsweise liegen die Windenergieanlagen bevorzugt in Norddeutschland, die Industriezentren liegen jedoch im Süden. Um den Strom zu den Energieabnehmern zu transportieren, müssen voraussichtlich bis zu 3.600 Kilometer neue Hochspannungstrassen gebaut werden. Die Finanzierung solcher Projekte unter Einbindung privater Investoren erhöht die Chance auf eine zügige Kapitalisierung und damit Realisierung.

Der Teufel steckt im Detail: Drei Eckpunkte für die Investitionsentscheidung

Infrastrukturfonds sind Geschlossene Fonds mit sehr spezifischem Chancen- und Risikoprofil. Folgende drei Punkte sollten für ein erfolgreiches Investment unbedingt beachtet werden: Der erste wichtige Punkt ist die Herkunft der Cashflows. Am sichersten ist eine Leasing-Konstruktion mit einer festen Rate über die gesamte Laufzeit. Im Markt
werden allerdings auch Modelle angeboten, die erhöhte Risiken auf Investoren abwälzen. "Wenn Anleger zu Betreibern werden, ob beispielsweise bei Krankenhäusern oder bei Mautstraßen, muss die Planung in sich stimmig sein, damit die Prognosen für die Einnahmen aufgehen", erklärt Schuhmann. "Wenn dies nicht sauber geplant ist, ist das Geld schnell weg. So geschehen beispielsweise bei einem privat finanzierten Tunnelprojekt. Anders als geplant, erreichte der Tunnel nur die Hälfte der prognostizierten Durchfahrten und rechnete sich deshalb nicht. Grund war ein Planungsfehler, die Landstraße führte nicht bis zum Tunneleingang."

Zweitens lohnt sich immer ein genauer Blick nicht nur auf die Emissionshäuser, sondern auch auf die Partner, konkret zum Beispiel die Bauträger oder Projekt-Entwickler. "Expertise, langjährige fundierte Erfahrung mit der Realisierung, Bonität und die Erfolgsbilanz der Geschäftspartner sind mindestens so wichtig wie die Wahl des richtigen Initiators", so Schuhmann weiter.

Drittens sollte, wer im Ausland investiert, wissen, dass er zwar gelegentlich den Vorteil kürzerer Laufzeiten hat, dafür aber zumeist ein Währungsrisiko in Kauf nehmen muss. Schließlich bieten beispielsweise China, Indien, aber auch die USA interessante Möglichkeiten.

Aktuelle Fonds bei dima24.de - ohne Ausgabeaufschlag

"Anleger, die sich für Infrastrukturfonds interessieren, müssen sich jetzt oft schnell entscheiden, denn die guten Angebote sind derzeit selten und meist rasch platziert. Als einer der größten Online-Berater Deutschlands bietet die dima24.de praktisch alle verfügbaren Geschlossenen Fonds zur Zeichnung an, auch die begehrten Infrastrukturfonds. Anleger, die bei der dima zeichnen, sparen zudem den Ausgabeaufschlag von zumeist 5 Prozent”, betont Schuhmann.

- Hannover Leasing: Infrastruktur Invest 2
- MPC Capital: Sachwert Rendite Fonds Indien 2
- Deutsche Infrastrukturkapital: Bosporus Shipyards 2
- Prosperia - Infrastructure 1
- Selfmade Capital: Emirates 7

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