(openPR) 2 000 Tiere und 64 unterschiedliche Rassen werden zur 20. Auflage der Fachmesse ‚Sommet de l’élevage‘ in Clermont-Ferrand erwartet
Das französische Zentralmassiv gilt als die größte Rinderzuchtregion Europas. Anlässlich der im Herzen dieser Region stattfindenden Veranstaltung werden 850 Fleischrinder (Halle 3), 450 Milchrinder (Halle 2), 400 Schafe (Halle 5) und 300 Zug- und Reitpferde (Halle 4) vorgestellt.
Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 150 000 m² bietet der ‚Sommet de l‘élevage‘ ein umfassendes Angebot für alle Teilbereiche der Zucht: Agrarmaschinen, Geräte, Zubehör und Dienstleistungen für Züchter.
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Landeswettbewerbs nimmt dieses Jahr die Limousin-Rasse mit insgesamt 450 Tieren teil. Beim europäischen Wettbewerb ‚Eurobrune‘ der Braunvieh-Rasse treten 80 Kühe aus Italien, Deutschland, Österreich Frankreich und aus der Schweiz an. In einem weiterem Wettbewerb, ‚Les Sommets d’Or‘, werden Aussteller für die neuartigsten Geräte, Produkte oder Dienstleistungen des Agrar- und Viehzuchtsektors ausgezeichnet.
Auch dieses Jahr findet das Forum zum Thema ‚Arbeit in der Landwirtschaft‘ statt. Es wird von der französischen Hochschule für Agraringenieure und Veterinäre VETAGRO SUP organisiert, gemeinsam mit der Vereinigung für die Beschäftigung von leitenden Angestellten im landwirtschaftlichen Sektor APECITA.
Die Veranstalter erwarten 380 ausländische Aussteller aus rund 30 Ländern und 2 500 Besucher aus insgesamt 60 Ländern. Der internationale Bereich wird von ADEPTA gestaltet, dem Verband für die Förderung des internationalen Austauschs von landwirtschaftlichen Produkten und Techniken. Der Verband bietet einen VIP-Empfang für ausländische Delegationen, eine geführte Messetour, die Organisation von Business-Treffen mit Ausstellern sowie Präsentationen des französischen Angebots. Anlässlich des Mexiko-Jahres in Frankreich begrüßt der Verband verschiedene Delegationen mexikanischer Züchter. Ausländische Besucher können außerdem an zahlreichen Fachveranstaltungen teilnehmen, beispielsweise am zweitägigen Forum zum Thema „Frankreich, Partner der Maghreb-Länder. Dieses Forum konzentriert sich auf den Rindfleischmarkt. Der Treffpunkt wird vom französischen Landwirtschaftsamt ‚FranceAgriMer‘ in Zusammenarbeit mit ‚France Terre d’élevage‘ veranstaltet. Geplant sind außerdem rund 20 Besuche bei Zuchtbetrieben und agrartechnischen Standorten, darunter Besamungs- und Fleischforschungszentren sowie Schlachthöfe. Zum dritten Mal finden dieses Jahr französisch-afrikanische Begegnungen statt. Im Fokus: Lebensmittelautonomie durch familiäre Landwirtschaft. Organisiert werden diese Treffen von der Vereinigung der französischen Landwirte für die internationale Entwicklung (AFDI). Madeleine Ba Diallo, Ministerin für Viehzucht in Mali, wird an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Im Vortragsprogramm werden zahlreiche Themen behandelt, darunter die jüngsten Fortschritte in der Genomforschung, die Konsistenz des Fleischs oder die Bedeutung der Preissteigerung und -volatilität bei Rohstoffen auf die Produktion von Kälbern und ihre Aufzucht.











