(openPR) Soeben erschienene Studie für Nordwestdeutschland liefert detaillierte Marktübersicht und deckt touristisches Potenzial auf.
Hallenspielplätze liegen in Deutschland voll im Trend. Derartige Schlechtwetterangebote sind für Einwohner und Urlaubsgäste gleichermaßen attraktiv und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Es ist vor allem zu beobachten, dass sich Hallenspielplätze gerade in Tourismusorten wachsender Beliebtheit erfreuen. Derzeit gibt es in Deutschland rund 200 dieser „Indoor-Erlebnisparks“, Tendenz stark steigend. Grund genug für die touristische Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft B&W Projekt aus Wilhelmshaven, den Freizeiteinrichtungen einmal näher „auf den Zahn“ zu fühlen und einem detaillierten Praxistest zu unterziehen.
Im Rahmen einer in vier Teilbereiche aufgeteilten Studie, hat das Unternehmen insgesamt 25 zufällig ausgewählte Hallenspieplätze in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen innerhalb eines Jahres detailliert analysiert. Dabei wurden folgende Bereiche untersucht: Servicequalität bei der Bearbeitung von Gästeanfragen, Gästeorientierung der Internetauftritte sowie Öffnungszeiten & Preisstruktur. Zudem wurden stichprobenartig persönliche „Mystery Besuche“ in insgesamt 17 ausgewählten Einrichtungen durchgeführt.
Für die Teilbereiche „Internet“ sowie „Besuche vor Ort“ wurden standardisierte Bewertungsbögen gemeinsam mit erfahrenen Besuchern entwickelt. Grund hierfür war, dass die Tests praxisnah und den Anforderungen der Gäste entsprechend, durchgeführt werden sollten. Die Bewertung erfolgte jeweils nach Punkten bzw. entsprechend dem Schulnotensystem.
Bestnote bei den persönlichen Besuchen vor Ort erhielt die Anlage „Ballorig“ in Westerholt (2,24) vor der Einrichtung „Monkey´s Playland“ in Meppen (2,35) und dem „Krabbenland“ in Bremerhaven (2,49). Die schlechteste Note, eine noch befriedigende 3,33 wurde an einen Hallenspielplatz in Hannover vergeben.
Kleinere und größere Mängel wurden in den Teilbereichen „Gästeorientierung der Internetauftritte“ sowie „Servicequalität bei Gästeanfragen“ festgestellt. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass gerade bei der Beantwortung von Gästeanfragen erhebliche Unterschiede festzustellen waren. So wurde auf die fingierte Anfrage eines potenziellen Besuchers lediglich in einem Fall Prospektmaterial inklusive Anschreiben versandt. Zudem müssen Optimierungen auf den Internetpräsenzen der Hallenspielplätze erfolgen. Hier mangelt es häufig an Anfrageformularen und konkreten Buchungsmöglichkeiten, beispielsweise angebotener Geburtstagspauschalen.
Mit der Studie steht Interessierten nun erstmals verlässliches Zahlenmaterial zur Verfügung, welches auch touristisch nutzbar ist. Gerade im küstennahen Bereich finden sich zahlreiche Anlagen, die auch zur touristischen Attraktivität der Nord- und Ostseeregion beitragen. Das starke Nord-Süd Gefälle bei der Anzahl der Einrichtungen zeigt aber auch, dass Hallenspielplätze für den Bereich Urlaub und Reisen gerade in süddeutschen Tourismusorten aktuell noch eine eher untergeordnete Rolle spielen. Daher bietet die Studie insbesondere auch für Neugründungen in Süddeutschland eine optimale Entscheidungshilfe.
Weiterhin unterstützen die Ergebnisse Inhaber und Betreiber, sich mit dem Wettbewerb zu vergleichen, um das Angebot zukünftig noch kinderfreundlicher zu gestalten.
Die Gesamtergebnisse der Analyse können bei der touristischen Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft B&W Projekt unter www.bw-projekt.de entgeltlich geordert werden.
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B&W Projekt GbR
Tourismusmarketing
Dipl.-Kfm. (FH) Nils Wend










