(openPR) Die Aktienanleihe
Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen Pressemitteilung von: MyTrade Informations Ltd.
Die Aktienanleihe (Reverse Convertible Bond) ist eine Anleihe, die dem Emittent am Ende der Laufzeit das Recht einräumt, entweder den Nominalbetrag zu 100 Prozent zurückzuzahlen, oder stattdessen eine im voraus festgelegte Anzahl von Aktien zu liefern.
In der Grundstruktur ähnelt die Aktienanleihe einer Optionsanleihe, die dem Verkauf einer Verkaufsoption ähnelt. Die höhere Verzinsung des Wertpapiers stellt für den Anleger die Optionsprämie dar.
Durch die Verwendung des Begriffs der Anleihe sollte sich der Anleger bei der Aktienanleihe nicht täuschen lassen. Die bekannten Prinzipien der klassischen Anleihe treffen hier nicht zu.
Aktienanleihen sind eine Kombination einer deutlich höher verzinsten Anlage einerseits und einem Termingeschäft andererseits.
Die Aktienanleihe ist immer an die Kursentwicklung der zugrunde liegenden Aktie gekoppelt und garantiert darüber hinaus eine zusätzliche Zinszahlung
Am Ende der festgelegten Laufzeit entscheidet der Emittent darüber, ob er den Nominalbetrag plus der angelaufenen Zinsen, oder die zuvor festgelegte Anzahl von Aktien plus der Zinsen bezahlt.
Sollte der Wert der Aktien geringer als der Nominalwert der zu tilgenden Anleihe sein, wird der Emittent dem Anleger die Aktien liefern.
Als Faustregel kann sich der Anleger merken: Je höher die Volatilität einer Aktie ist, desto höher wird die Aktienanleihe verzinst. Trennt sich der Anleger vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit von der Aktienanleihe, so muss er auf Zinszahlungen verzichten.
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