(openPR) Das Produkt-Update bietet Verbesserungen bei der Performance und Verfügbarkeit sowie zusätzliche Hardwaretreiber.
München, 20. Mai 2011 - Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, hat Red Hat Enterprise Linux 6.1 freigegeben. Mit diesem Produkt-Update setzt Red Hat neue Standards in den Bereichen Flexibilität, Performance und Qualität kommerzieller Open-Source-Lösungen für den Einsatz in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen.
Red Hat Enterprise Linux 6.1 bietet eine höhere Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Leistung, verbunden mit der Unterstützung neuer Hardware. Dazu kommen Patches und Sicherheits-Updates bei gleichzeitiger Kompatibilität mit verfügbaren Applikationen sowie der Zertifizierung durch Hardwarepartner und unabhängige Softwarehersteller (ISVs).
„Die Verbreitung von Linux wächst stetig und Red Hat Enterprise Linux 6.1 wurde gezielt in den Bereichen Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Administrierbarkeit ausgebaut“, sagt Jim Totton, Vice President und General Manager Platform Business bei Red Hat. „Das jetzt verfügbare Produkt-Update treibt die Innovationen im Linux-Bereich weiter voran, und ermöglicht einen Einsatz in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden diese Funktionalitäten bereitstellen können.“
Red Enterprise Linux 6.1 hat seine hohe Leistungsfähigkeit sowohl als Virtual-Machine-Gast als auch als Hypervisor-Host in SPECvirt-Benchmarks bewiesen. Red Hat und HP gaben vor kurzem bekannt, dass die Kombination aus Red Hat Enterprise Linux mit KVM auf einem HP ProLiant BL620c G7 Blade Server mit 20 Prozessorkernen einen Spitzenwert im SPECvirt_sc2010-Benchmark erzielte. Auch Red Hat und IBM haben SPEC-Benchmarks auf IBM-Systemen mit Red Hat Enterprise Linux und Red Hat Enterprise Virtualization durchgeführt. Die Konsolidierungswerte für virtualisierte Server lagen dabei um 45 Prozent höher als bei Wettbewerbern. Alle Details zu diesen beiden SPEC-Benchmarks finden sich unter http://www.spec.org.
„Seit einem Jahrzehnt bereits gibt es eine Partnerschaft zwischen Red Hat und IBM mit dem Ziel einer fortlaufenden Optimierung von Red Hat Enterprise Linux für IBM-Plattformen. Diese enge Kooperation wurde auch bei der Entwicklung und Abstimmung von Red Hat Enterprise Linux 6.1 gepflegt“, sagt Jean Staten Healy, Director Cross-IBM Linux und Open Virtualization bei IBM. „Kombiniert mit IBM-Hardware bietet Red Hat Enterprise Linux 6.1 eine höhere Flexibilität, Performance und Skalierbarkeit in virtualisierten und Cloud-Umgebungen. Wir werden die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen und Innovationen weiter vorantreiben.“
Zusätzlich zu Performance-Verbesserungen bietet Red Hat Enterprise Linux 6.1 eine Vielzahl weiterer technischer Neuerungen:
- Optionen zur Nutzung moderner Speichertechnologien wie FCoE, Data Center Bridging und iSCSI Offload wurden weiter ausgebaut; damit lässt sich in Netzwerk-Speicherlösungen ein gleich hoher Quality of Service erzielen wie mit direkt angeschlossenen Storage-Systemen
- Verbesserungen rund um Virtualisierung, Dateisystem, Scheduler, Resource-Management und hoher Verfügbarkeit
- Zusätzliche Optionen, die eine einfachere Installation und Integration in heterogene Systemlandschaften ermöglichen
- Ein Technology Preview auf Red Hat Enterprise Identity (IPA) Services, basierend auf dem Open-Source-Projekt FreeIPA
- Die Unterstützung von automatischem Failover für virtuelle Maschinen und Applikationen mit einem Red Hat High Availability Add-On
- Integrierte Entwickler-Tools, die es ermöglichen, Applikationen zu schreiben, zu debuggen und zu implementieren, ohne die grafische Entwicklungsumgebung verlassen zu müssen
- Optimierungen im Bereich Netzwerk-Traffic, um Multi-Prozessor-Server besser ausnutzen zu können.
Das Marktforschungsunternehmen IDC hat kürzlich im Auftrag von Red Hat die langfristigen Total Cost of Ownership von Red Hat Enterprise Linux im Vergleich zu heterogenen IT-Landschaften und kostenlosen Linux-Distributionen analysiert. Die Ergebnisse belegen, dass Unternehmen, die Red Hat Enterprise Linux im Subskriptionsmodell einsetzen, als Folge eines effizienteren Betriebs, eines besseren Verhältnisses von Servern und Benutzern pro Administrator und geringeren Ausfallzeiten, deutliche Kosteneinsparungen und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis erzielen. Den ausführlichen IDC-Report dazu gibt es unter https://engage.redhat.com/forms/linux-deployment-strategies?sc_cid=70160000000TMTsAAO.
„IDC hat Unternehmen untersucht, die Red Hat Enterprise Linux als Unternehmensstandard nutzen und diese Organisationen mit solchen verglichen, die andere oder gar kostenlose Linux-Distributionen im Einsatz haben. Die Ergebnisse sprechen für sich: Unternehmen, die professionellen Support für das Betriebssystem in Anspruch nehmen, erzielen deutliche Vorteile gegenüber solchen, die darauf verzichten“, sagt Al Gillen, Program VP System Software bei IDC. „Wer professionellen Support in Anspruch nimmt, benötigt weniger IT-Personal und profitiert von geringeren Ausfallzeiten der IT.“
Red Hat Enterprise Linux 6.1 ist ab sofort verfügbar.
Zusätzliche Details zu Red Hat Enterprise Linux 6.1 gibt es unter http://www.redhat.com/rhel. Weitere Informationen über Red Hat und aktuelle Presseinformationen finden sich auf http://www.redhat.de und www.redhat.com.
Diese Presseinformation kann unter http://www.pr-com.de abgerufen werden.


