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Mit Rheuma ins Krankenhaus

20.05.201117:58 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Deutsche Rheuma-Liga informiert über die Wahl des Krankenhauses, das Gespräch vor der Operation und was bei der Narkose zu beachten ist

Bonn, 19.05.2011. Ein schwerer Rheumaschub, Gelenkoperationen oder gefährliche Organbeteiligung können Anlass für Rheumakranke sein, das Krankenhaus aufzusuchen. „Die Wahl des Krankenhauses muss sich zu allererst nach der Diagnose und der geplanten oder notwendigen Therapie richten. Auch die Entfernung zum Wohnort kann entscheidend sein, wenn später Nachuntersuchungen erforderlich sind“, rät Rotraut Schmale-Grede, Vizepräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Ein Blick lohnt in die Versorgungslandkarte der Deutschen Rheuma-Liga. Die Datenbank enthält qualitätsgesichert Kliniken, die auf die Behandlung von entzündlichem Rheuma spezialisiert sind.



Muss ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden, so sollte die Klinik der Wahl mindestens 50 Operationen dieser Art jährlich durchführen, so hat es der Gemeinsame Bundesausschuss festgelegt. Bei Hüft-Endoprothesen fehlt ein solcher Anhaltspunkt. „Um so wichtiger ist es, zuvor bei der Klinik nachzufragen, wie viel Erfahrung der Fachoperateur mitbringt“, rät Schmale-Grede. Qualitätsberichte der Krankhäuser und die Weiße Liste können Anhaltspunkte liefern.

„Beim Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt oder Operateur sollte man sich eine Kopie des unterzeichneten Aufklärungsbogens mit den handschriftlichen Anmerkungen aushändigen lassen und nicht nur das leere Standardformular“, rät der Fachanwalt für Medizinrecht Martin Reinboth in einem Beitrag für die Mitgliederzeitschrift mobil.

Anästhesistin Dr. Gisela Meier informiert über Besonderheiten der Narkose: „Vorerkrankungen des Herzens, der Nieren und die Lungenfunktion sind abzuklären. Alle Medikamente sollten bekannt sein, die der Rheumakranke alltäglich einnimmt, um das Zusammenwirken mit der Narkose zu beachten.“ Problematisch kann sich eine entzündliche Erkrankung der Halswirbel auswirken, wenn der Beatmungsschlauch eingeführt wird. „Die regionale Anästhesie stellt für viele Rheumapatienten inzwischen eine echte Alternative dar“, so Meier. „Auch bildgestützte Intubationsverfahren verringern das Risiko.“ Als Alternative zum Tubus komme von Fall zu Fall die so genannte Larynxmaske zum Einsatz, die im Rachen platziert wird.

Weitere Informationen zum Thema „Mit Rheuma im Krankenhaus“ gibt es in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der Deutschen Rheuma-Liga und in einem Themenspecial im Internet: www.rheuma-liga.de/krankenhaus

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