(openPR) Berlin will es wissen
Berliner Unternehmen implementieren mit Senatsunterstützung eigenes Wissensmanagement und verbessern ihre Wettbewerbsfähigkeit
Auf dem Wege Berlins zur „Stadt des Wissens“ setzt der Senat auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die sich durch intelligente Unternehmensführung besser im Markt positionieren möchten. Dazu ist jetzt ein Modellprojekt mit dem Titel „Wissensmanagement für die Berliner Wirtschaft“, gestartet worden, das durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen sowie Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. 16 Unternehmen aus dem ehemaligen Ostteil Berlins erhalten strukturelle Unterstützung für die Implementierung unternehmensweiten Wissensmanagements. Die Projekterfahrungen und die im Projektverlauf entstehende Internet-Plattform für das Wissensmanagement sollen der Berliner Wirtschaft zugänglich gemacht werden.
Kleine und mittelständische, oft sehr innovative Firmen verfügen zwar über beeindruckendes Know-how, können es aber in Zeiten der Globalisierung, des Preisverfalls und beschleunigter Produktzyklen häufig nicht in adäquate Umsätze verwandeln. „Die Ursache liegt im Umgang mit dem eigenen Unternehmenswissen“, sagt Margarete Haberhauffe, Geschäftsführerin des C & Q Bildungszentrum Haberhauffe . „Er erfolgt oft intuitiv anstatt systematisch, zufällig anstatt konsequent. Unstrukturierte Datenbasen, Kommunikationsbarrieren, Wissenslücken, die beispielsweise durch die Mitarbeiterfluktuation entstehen, können zum Verfall der Wertschöpfungskette und damit zu bedrohlichen Umsatzeinbußen führen.“
Wissensmanagement bietet hier ganzheitliche Lösungsansätze. Es schafft Transparenz im Unternehmen, verbessert die Zusammenarbeit der Mitarbeiter mit dem Ziel einer neuen Unternehmenskultur. Mit Hilfe von leistungsfähigen Vertriebssystemen können die eigenen Produkte und Dienstleistungen flächendeckend auf dem Markt angeboten werden.
Im 18-monatigen Modellprojekt erhalten die teilnehmenden Firmen Zugang zu internationalen Erfahrungen, modernen Management-Methoden, effektiven Software-Werkzeugen. Selbst schlüsselfertige Internetplattformen auf Content-Management-System-Basis gehören zum Leistungsumfang des Modellprojekts.
Gegenwärtig läuft die Bewerbungsphase. Das Angebot wendet sich an Zukunftsbranchen wie Informationstechnologie und Biotechnologie, aber auch an andere Branchen, die für den Standort Berlin von Bedeutung sind. Dazu gehören die gesamte Medienbranche, Verkehrstechnik und Tourismus. Unter dem Kampagnemotto „Berlin will es wissen“ wird die Projektarbeit ständig auch der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Durchführung ist das Berliner Unternehmen C & Q Bildungszentrum Haberhauffe GmbH betraut worden. Seit 15 Jahren auf dem Weiterbildungsmarkt tätig, gehören heute Wissens- und Qualitätsmanagement, sowie E-Learning (Entwicklung virtueller Akademien) und Implementierung von Contentmanagementsystemen zu seinen Kernkompetenzen. Interessierte KMU können hier Informationen über die Teilnahme am Modellprojekt erhalten:
Kontakt: C & Q Bildungszentrum Haberhauffe GmbH, Storkower Straße 113, 10407 Berlin, Telefon: 030 – 421 53 90, E-Mail:
Ansprechpartner: Wolfhart Haberhauffe
Internet-Plattform: www.berlinwilleswissen.de










