(openPR) Ist es nicht immer wieder interessant, wie viele Datenpannen in der heutigen Zeit passieren? Schwarzgeldkonten gelangen an die Öffentlichkeit, Kundendaten von Online-Anbietern werden gestohlen ja sogar ganze Netzwerke von Großunternehmen werden "gehackt". Dabei sollte doch gerade in einer so technisch vortschrittlichen Gesellschaft ein solches Unterfangen gar nicht möglich sein?!? Gesetzte und Vorschriften im Bereich des Datenschutz schreiben doch jedem Unternehmen vor, einen lückenlose "Gürtel" um personenbezogene Daten zu schnüren und damit den Zugriff 3. verhindern.
"Investitionen die ich nicht an den Kunden weitergeben kann" ist das häufigste Argument im Bereich der IT-Sicherheit.
Das Bundesdatenschutzgesetzt BDSG schreibt genau vor, wie ein Unternehmen mit personenbezogenen Daten umzugehen hat um möglichst keine "Datenpannen" zu erlauben. Schön und gut aber wie sieht die Realität für kleine Unternehmen bzw. den Mittelstand aus?
Setzen wir einmal voraus, dass der IT-Grundschutz in jedem Unternhemen zu 70% eingehalten wird und das Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellt hat. Würde dieser alle Vorgaben erfüllen wollen, kämen Investitionen auf das jeweilige Unernehmen zu, die in keinem Verhältnis zur Wirtschaftlichkeit stehen. Erreicht man 80% der geforderten Maßnahmen zum Schutz der Daten, kann man schon zufrieden sein. zu den 20% die nicht abgesichert werden können kommt dann menschliches Versagen bzw. der fahrlässige Umgang mit sensiblen Daten hinzu.
Insgesamt sind wir also lange nicht so sicher wie wir denken.
Auswirkungen haben solche Datenpannen hauptsächlich auf den Mittelstand, da diesem bei identisch sensiblen Daten längst nicht das Kapital zur Verfügung steht, dass Großkonzerne nur lächeln lässt. Je weiter wir uns in der digitalen Welt bewegen, an Sozial Networking beteiligen oder einfach nur einen digitalen Film ausleihen, um so näher sind wir den Datenpannen und den damit folgenden Regressansprüchen an das jeweilige Unternehmen.
Fazit: Durch fehlende Standards im Bereich des Datenschutz und fehlende effektiv wirtschaftliche Lösungen kommen auf den Mittelstand erhebliche Investitionen zu. Dies führt gezwungener Maßen zu höheren Kosten für den Verbraucher bei einer geschätzen Datensicherheit zwischen 70 und 80 Prozent.








